Ich möchte euch heut gern ein Produkt vorstellen, welches alle Küchenfeen und -feeriche begeistern könnte. Wie wäre es, zuhause eine eigene Schokoladenmanufaktur zu haben? Mit nur 5 Zutaten ist es möglich.

copyright by madameflavoursome

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Ein kleines Team aus München hat sich darauf spezialisiert, mithilfe von hochwertigen Zutaten aus fairem Handel, die die üblichen Produktstandards übertreffen, und einem engen Dialog mit Kunden, um immer neue Ideen zu bekommen, einen Schokohandel zu eröffnen. Alle Liebhaber von Schokolade sollen in der Lage sein, in der eigenen Küche Tafeln zu gießen und dabei variieren zu können, mit Hilfe von vielen innovativen Ideen auf der Website und dem Rezepteblog. Es werden auch Kurse und Firmenevents angeboten. Auf der Homepage findet ihr viele Informationen über ChocQlate, die Crew, Rezepte und das Konzept dahinter. Schön zu wissen, dass alles völlig vegan ist.

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Ich habe zwei 600g Pakete zum Testen zugeschickt bekommen und würde euch gern von meinen Erfahrungen berichten. Zuerst habe ich die Schokolade pur gefertigt und danach eine Rezeptidee ausgetüftelt. Aber erstmal möchte ich euch die Zubereitung berichten:

Im Prinzip geht es in vier Schritten.

  • Man schmilzt die Kakaobutter.
  • Man mischt Kakaobohnen, Kakaopulver, Vanillextrakt und ggf. etwas Salz.
  • Man gibt die Süße in Form von Agavensirup und die geschmolzene Kakaobutter in die Mischung.
  • Man gießt die fertige Schokolade in die Förmchen und lässt sie im Kühlschrank abkühlen.
  • Man genießt feinste, faire, vegane und vor allem mit Liebe hergestellte Schokolade (oder verschenkt sie).
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Nachzulesen ist das hier ;-)

Ich habe es, kurz bevor meine süße Tochter geboren wurde, ausprobiert und war überrascht. Natürlich habe ich keine Conche zuhause, mit der man wie in der Werbung stundenlang conchiert, damit sie Schokolade cremig wird. Sie ist ursprünglicher, so habe ich mir die Aztekenschokolade vorgestellt. Sie schmeckt kräftig, oder süß, je nachdem wie man sie herstellt, aber auf jeden Fall lecker! Das Basisrezept war das erste, was ich getestet habe, und zwar die süße Variante.

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Die zweite Variante war, die Schokolade mit Gewürzen zu versehen. Ich mag Ingwer ganz gern und daher kam meine Idee, eine süße Ingwer-Orangenschokolade herzustellen. Dazu habe ich 1 EL geriebene Orangenschale und 1 TL gemahlenen Ingwer vermischt und zu den Zutaten N° 1-4 gegeben, bevor ich die flüssige Kakaobutter untergerührt habe. Die Schokolade schmeckt so schön nach Weihnachten bzw. finde ich Orange und Ingwer auch unter dem Jahr ganz lecker.

Hier mal ein Bild davon..man kann die geriebene Orangenschale auch zum Schluss auf die gegossene Tafel streuen. Sieht auch gut aus :o)

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Ich finde, es ist eine schöne Möglichkeit, jemanden, der Küchendinge mag, zu beschenken, oder jemandem selbstgemachte Schokolade zu schenken. Außerdem kommt jetzt die kalte Jahreszeit, da macht das doppelt so viel Spaß.

Man bekommt aus einem Set etwa 12 – 14 Tafeln heraus, wenn man die Form 3 hat.

Verlosung:

Wer seine schokoladige Idee mit mir teilt, darf an der Verlosung eines Schokoladensets zum Selbermachen teilnehmen. Eine Form für die Schokolade ist auch dabei. Also seid kreativ und postet mir in den Kommentaren oder an meine Mailadressse madameflavoursome@web.de bis zum 5.12.13 eine Idee, die bisher noch nicht im ChocQlate Rezepteblog aufgetreten und die vegan ist, und ihr seid im Lostopf :o) Ich würde dann zu Nikolaus am 6.12. den Gewinner ermitteln, bekannt geben und danach das Paket an den Gewinner verschicken. Zum Kosten gebe ich eine meiner Ingwerorangenschokoladentafeln oben drauf. Ich freue mich auf eure Ideen!

Bis bald,

eure Madame Flavoursome

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November ist Früchtebrotzeit. Ich wollte eigentlich ein Kletzenbrot herstellen, das ist ja ziemlich traditionell und ich Nostalgikerin mag das ja immer… Aber leider schmeckt es mir gar nicht ;-) und Kletzen, also getrocknete Birnen, finde ich total überteuert.Es gibt zwar noch unzählige andere Früchtebrote, aber so überzeugt, dass ich es auch bloggen kann, hat mich bisher nur das Birnen-Dattel-Haselnussbrot von Bill Granger. Erfahren habe ich das Rezept von einer deutschen Auswandererin in Australien im Rahmen eines Gesundprogramms, denn es hat kein Fett! Neugierig?

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Ich habe das Birnen-Dattel-Haselnussbrot von Bill Granger leicht modifiziert. Statt Birnen nahm ich getrocknete Aprikosen und dazu passen Mandeln, statt Haselnüsse. Das Brot ist leicht gemacht, wenn man die klebrige Schnibbelei der Trockenfrüchte überstanden hat. Also los.

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Ihr benötigt:

  • 50 g Haferflocken
  • 300 ml Milch
  • 240 g Mehl
  • 1/2 Pck Backpulver
  • 75 g brauner Rohrzucker
  • 100 g getrocknete Datteln, gehackt
  • 100 g getrocknete Aprikosen, gehackt
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei
  • 3 EL Honig
  • 50 g gehackte Mandeln

Die Haferflocken sollten für 30 Minuten in der Milch eingeweicht werden.Der Ofen kann schon auf 180 Grad vorgeheizt und eine Kastenform mit Backpapier ausgekleidet werden.

Nun alle trockenen Zutaten inklusive der Trockenfrüchte und 25 g der gehackten Mandeln miteinander vermischen. Das Ei und den Honig in die Milch einrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Alles gut vermengen und in die Kastenform gießen. Die restlichen Mandeln oben aufstreuen und für 45 Minuten backen (bzw. nach Stäbchenprobe). Das Brot in der Form auskühlen lassen.

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Einfach pur oder mit Butter bestrichen schmeckt es am besten. Eine vegane Variante ließe sich sicherlich mit Sojamilch herstellen.

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Das Geniale daran ist, dass man das Brot in dicke Scheiben schneiden und einfrieren kann (am besten immer eine Schicht Frischhaltefolie dazwischen). Wenn man es genießen will, einfach eine Scheibe im Toaster auftauen und toasten. So karamellisiert es leicht und schmeckt warm einfach klasse. Ideal für eilige Frühstücker, die trotzdem was Besonderes mögen. Mit meinem derzeitigen „Zeitrahmen“ ist das ideal für mich.

Eure Madame Flavoursome

Ein Wochenende, bevor meine süße kleine Tochter zur Welt kam, gab es leckere Zimtschnecken im Garten. Das Wetter war toll, die Sonne schien und wir ließen die Seele baumeln. Wer hätte gedacht, dass so bald alles anders ist :o)

Aber eigentlich gehören zimtige Gebäcke doch eher in den Herbst? Finde ich auch, und deshalb schicke ich euch das Rezept so in der Zeit, bevor es weihnachtlich wird. Man kann es super auf der Hand essen, und was gibt es schöneres, als eine Pause zwischen den Herbstarbeiten im Garten mit Kaffee und leckeren Zimtschnecken?

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Ihr benötigt für etwa 50 Stück:

  • 150 g Butter (Kerrygoldbutter!)
  • 500 ml Milch
  • 50 g Hefe
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kardamom gemahlen
  • 1000 g Mehl Typ 405
  • 75 g Butter (noch wichtiger: Kerrygoldbutter)
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Zimt
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Zucker zum Bestreuen

Butter schmelzen. Das Mehl etwas vorwärmen. Den Zucker und die Hefe in der Milch auflösen. Dann aus Mehl, gezuckerter Milch, Butter und den beiden Gewürzen einen Hefeteig mit der Hand kneten. Den Teig kann man ruhig ein bisschen werfen und schlagen. Dann mit einem Handtuch abgedeckt an einem warmen Ort für 30-40 Minuten gehen lassen.

Den Teig nochmal kneten und jeweils in Rechtecke ausrollen (vorher evt teilen, ist ja doch viel Teig!). Schön dünn ausrollen. Dann mit der restlichen Butter flüssig dick bestreichen. Aus dem Zucker und dem Zimt eine Mischung machen und dick bestreuen. Längs aufrollen und die Teigrolle in ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden. Auf das Blech legen, nochmals gehen lassen in 30 Minuten – wird doppelt so groß (das sieht man auf dem Foto).

Zu guter Letzt die Schnecken mit Ei bestreichen und nochmal mit Zucker bestreuen. Bei 225 °C für max. 10 Minuten backen (mittlere Stufe) und dann mit einem sauberen Handtuch abgedeckt abkühlen lassen.

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Oben sind die frisch geschnittenen Schnecken, darunter die aufgegangenen Schnecken und unten die gebackenen Schnecken. Ich mag dieses Bild, es ist so schön grafisch.

Lecker sind die Schnecken ganz frisch und noch warm, aber sie halten sich auch eine Weile, wenn man sie luftdicht verpackt. Macht sich gut beim Wandern. Los dann…raus an die frische Luft und nebenher naschen!

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Je dünner man den Teig ausrollt, desto mehr Zimt kann man unterbringen ;-) Und hübscher sind sie auch, wenn die Schichten so fein aussehen.

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Guten Appetit…das Baby ruft gerade und ich melde mich bald wieder *ahoi*

Meine neue Liebe

Ich habe mich nun seit fast vier Wochen nicht gemeldet, nicht gebloggt und kaum gekocht und nur einmal gebacken (einen ganz ganz einfachen Käsekuchen ;-). Der Grund dafür schläft gerade gemütlich im Tragetuch auf meinem Bauch und nicht mehr ‚darin‘. Sie war fast pünktlich und füllt nun meinen Tag mit Freude und Liebe, und raubt mir den Schlaf ;-)

Große hübsche Augen, die verwundert blicken und fragen „wo bin ich hier gelandet?“. Ein kleiner Mund, der aber viel trinkt, und richtig groß werden kann, wenn es nicht schnell genug geht. Kleine Patschfingerchen,die verträumt unsere großen Finger umgreifen und Schutz suchen. Süße Füße, die es lieben, massiert zu werden. Toller Babyduft und weiche Haut..

So ein Baby ist rundherum wunderbar und ich frag mich, warum sie so viele süße Geräusche und Bewegungen machen. Da kann man sich ja nur unendlich verlieben…

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Jedenfalls hat mich heute erstmals wieder die Lust erfasst, zu backen, als ich das neue Landidee-Heft „das neue Adventsbacken“ in der Hand hielt und welches ich nun gleich lesen werde. Wann ich wieder umfassend Zeit zum Bloggen finde, wird sich zeigen. Mein Zeitplan wird nun durch das neue kleine Herzenswesen bestimmt, aber ich bin sehr happy, wenn ich in der Küche etwas hinbekomme („ich kann’s noch!“). Momentan stelle ich meine Grundversorgung zum Mittag durch einen Essenbringeservice sicher, so bleibt dann doch mal ein bisschen Zeit zum „schöne Dinge kredenzen“.

Habe ja bereits zwei Sachen auf Lager, und vielleicht wird es jetzt erstmal bisschen backlastiger, da ich wegen dem Stillen mit vielen Sachen aufpassen muss. Und mein Appetit auf Süßes ist wieder dolle da, da ich jetzt kein Sodbrennen bei der kleinsten Menge Zucker bekomme *juchuu*

Ich werde also demnächst hoffentlich mit leckeren, innovativen und einfach nachzukochenden Rezepten wieder einsteigen und freue mich schon darauf.

Eure Madame Flavoursome

Oregano auf Französisch: Marjolaine bâtarde

Wer hat auch noch Not, seine Zucchini unterzubringen? Glücklicherweise hält sich Zucchini ganz gut, aber nach einer gewissen Zeit gehen einem die Ideen aus. Gemüsepfanne, Suppe, Zucchinikuchen, Flammkuchen…hatte ich alles schon. Zugegebenermaßen ist Zucchini ein eher langweiliges Gemüse und haltbarmachen lässt es sich relativ schlecht. Frisch schmeckt sie immer noch am Besten. Wie wäre es also mit einer Quiche? Zucchini, Reis und dazu ein paar frische Tomaten, direkt vom Strauch und natürlich ein paar Kräutern? Lecker!

Inspiriert hat mich hierzu Méditerranée von ihrem gleichnamigen Bücherblog, die ihr schon von meinem Beitrag aus dem Juni kennt. Ich habe das Rezept mit Oregano, Cocktailtomaten und Parmesankäse etwas verwandelt und Voilà, so sieht es aus:

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Die Zubereitung ist sehr einfach. Man braucht keine Waage oder Messbecher und wer keine Tarteform hat, kann ja auch eine Springform (28 cm) verwenden. Ich habe die Quiche nicht gedeckt. Wer sie decken möchte, sollte doppelt so viel Blätterteig verwenden.

Ihr benötigt:

  • 4 Teile vom TK Blätterteig
  • 3 kleine Zucchni oder eine halbe große (wie auf dem Bild)
  • 125 g oder einen Beutel Reis (parboiled oder Langkorn)
  • 2 Becher Créme Fraiche (oder Schmand)
  • 2 Eier
  • Reibekäse (habe ca. 100 g vewendet)
  • Salz & Pfeffer
  • 3 EL Oregano getrocknet
  • 10 Cocktailtomaten
  • etwas Parmesankäse

Zunächst kocht ihr den Reis etwa 6 Minuten vor. Das Gemüse waschen, aber die Zucchini sollte nicht geschält werden.

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Währenddessen kann die Springform schon mit Backpapier ausgekleidet werden. Die leicht aufgetauten Blätterteig-Rechtecke müsst ihr nun so in die Springform einbringen, dass der Boden ganz bedeckt ist, aber auch ein kleiner Rand stehen bleibt. Ich habe versucht, die Ecken der Rechtecke zu nutzen, um so einen hübschen Zickzack-Rand zu erhalten. Das macht optisch was her.

Die Zucchini in kleine Stücke schneiden – das Weiche aus der Mitte sollte bei großen Exemplaren weggelassen werden – und mit vorgekochten Reis, Créme fraiche, den Eiern, dem Käse und den Gewürzen gut verrühren. Alles auf den Blätterteig gießen. Die gewaschenen Kirschtomaten halbieren und auf die Quiche legen. Nun einfach etwas Parmesan drüberstreuen und für 35 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen schieben. Die Oberseite sollte etwas goldbraun werden.

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Wenn die Quiche kurz abgekühlt ist, schneidet man sie in 6 Teile..wie bei einer Pizza. Dazu schmeckt ein frischer Tomaten- oder Blattsalat mit italienischen Kräutern gut.

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Für mich ist das eins der leckersten vegetarischen Essen, die ich kenne. Es geht schnell (denn, wir hatten es ja schon: wer hat schon Lust, bei sonnigem Strahlewetter lange in der Küche herumzustehen!) und ist total unkompliziert. So mag ich das!

Liebe Méditerranée, vielen Dank für dieses tolle Rezept :o)

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Einen schönen Start in die Woche wünsche ich euch,

eure Madame Flavoursome

Auf einer Party an einem Samstag, wo alle Knoblauch essen, und man am Sonntag nicht zur Arbeit muss, kann man sich so richtig austoben :o) Keiner macht einem danach eine gerümpfte Nase und man tut etwas für die Durchblutung, Cholesterinspiegelsenkung und eine antibakterielle Wirkung wird dem Knoblauch auch noch nachgesagt.

Ein Klassiker auf unserer alljährlichen spätsommerlichen Geburtstagsfeier ist das Knoblauchbrot. Und Tsatziki wird ja auch stets gern gegessen. Also stelle ich euch heute zwei wirklich einfach zuzubereitende Partybuffetbewohner vor, die gut ankommen, bei unseren Gästen jedenfalls. Das Schöne ist, man kann sie gut vorbereiten, denn wer hat schon Lust, während alle anderen feiern, in der Küche herumzustehen ;-)

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Ihr benötigt für das Knoblauchbrot

  • 1 Stück (250 g) weiche Butter
  • 1-1,5 Knollen (!) Knoblauch
  • Salz
  • 1 Krustenbrot, bereits geschnitten

Hier liegt der Hauptanteil der Arbeit im Knoblauchzehenschälen und -hacken. Wenn ihr dies gemacht habt, einfach mit gutem Salz zu der weichen Butter mischen. Gut ist, das Ganze etwas ziehen zu lassen. Nun zwischen jede Scheibe des Krustenbrotes die Knoblauchbutter schmieren, nicht zu dünn. Das Brot wieder so zusammensetzen, dass es einen Laib ergibt. Ich teile es immer in zwei Teile, das macht sich besser im Ofen wegen dem Platz.

Jeweils einen langen Streifen Alufolie mit der glänzenden Seite nach innen vorbereiten, das halbe Laib Knoblauchbrot draufsetzen und die Enden so verschließen, dass nichts auslaufen kann. Dann für 20-25 Minuten in den heißen Ofen (150 °C reicht). Die Kruste wird dadurch noch einmal knuspriger und die Butter schmilzt schön und zieht ins Brot ein. Nach der vorgegebenen Zeit entnehmen, die Scheiben etwas auffächern und als Beilage oder pur genießen!

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für den Tsatziki

  • 500 g griechischer Joghurt, 10% Fett
  • 1 Salatgurke
  • 5 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig

Es gibt zwei wichtige Dinge, die man bei der Herstellung von Tsatziki beachten muss: der Joghurt sollte mind. 10% Fett haben, d.h. entweder griechischer oder türkischer Naturjoghurt eignen sich gut. Und die Salatgurke muss nach dem Raspeln etwas entwässern. Dafür die Gurke grob raspeln, in ein Sieb geben, salzen und 20 Minuten stehen lassen. Dann mit einer Gabel ausdrücken.

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In der Zwischenzeit den Joghurt mit dem Öl und dem Essig anrühren. Die Knoblauchzehen sehr fein hacken und unterrühren. Wenn die Gurken entsaftet sind, auch diese unterrühren. Die Creme sollte am besten schonmal über Nacht im Kühlschrank ziehen. Dann ist sie bereit für Backofenkartoffel, Steak & Co. Ich glaube, durch den Weißweinessig bekommt sie auch noch mal den besonderen Touch.

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So dann, vielleicht habt ihr ja Lust, einen der beiden Partyklassiker für eine herbstliche Grillfete zuzubereiten.

Ich hätte es dieses Jahr ja gerne mit eigenem Knoblauch probiert. Den sollte man ja im Vorjahr stecken, und zwar idealerweise als Nachbarn für Erdbeeren, da von diesen Grauschimmel ferngehalten wird. Er trieb auch super aus, aber als es dann so nass wurde (ihr erinnert euch daran, dass es Anfang Juni so viel regnete), verzog er sich wieder…so wie fast alles Wurzelgemüse darunter gelitten hat. Nun gut, die Erdbeeren waren dafür trotzdem reichlich und auch lecker :-)

Ich wünsche euch was,

eure Madame Flavoursome

Gestern hatte ich eine Blitzidee! Da mein lieber Mann und ich heute unseren Jahrestag haben, beschloss ich, ihm seine Lieblingskekse zu backen: einfache Mürbeteigkekse mit Nougat gefüllt und mit Schoki überzogen – natürlich besonders kitschig in Herzform, mit wolkig ausschauender weißer Schokolade drauf und der Jahreszahl…sehr mädchenhaft ;-) Ein Bild folgt weiter unten.

Und das Nougat selbst zu machen, fiel mir spontan ein und die Idee gefiel mir gleich. Schon hatte ich den Duft von gerösteten Nüssen in der Nase und dachte, wie klasse, das passt zu Madame Flavoursome, auch wenn es ohne Gewürze funktioniert. Und da ich gerade im Mutterschutz bin, hatte ich einfach mal Muße und probierte wieder ein wenig herum (wer weiß, wie oft ich später dazu komme!)…Voilà!

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Im Prinzip reicht es, wenn man Nüsse, Puderzucker und Schokolade im Verhältnis 1:1:1 verwendet. Aber je nach dem, ob man es etwas schnittfester haben möchte, kann man mehr Schokolade verwenden oder wenn man es cremiger benötigt, tut man Butter dazu. Mein Rezept zeigt das, was ich gestern gemacht habe, aber wie gesagt, Butter kann man auch weglassen.

Ihr benötigt für ca. 400 g Nougat:

  • 100 g Haselnüsse mit Schale
  • 100 g Puderzucker
  • 150 g Bitterschokolade
  • 60 g Butter

Die Haselnüsse müsst ihr erstmal in einer beschichteten Pfanne mit Schale aber ohne Fett rösten, aber nicht zu dunkel werden lassen. Nun die Nüsse abkühlen lassen, lose Schalen entfernen. Die Nüsse werden nun zusammen mit dem Puderzucker in einer Mühle gemahlen. Ich habe den Hackbecher vom ESGE Zauberstab dafür genommen.

Achtung wichtig: man sollte wirklich nur kleine Mengen vermahlen, d.h. ca. 30 g Nüsse + 30 g Puderzucker auf einmal. Denn das wichtige ist hierbei, dass es „ölig gemahlen“ wird. Wenn zuviel im Hackbecher ist, wird es nur vermengt. Wenn weniger drin ist, wird das Öl herausgearbeitet beim Mahlvorgang und das riecht man auch an der Masse – dieses schöne Nussige wie vom Nougat. Hier seht ihr mal den Unterschied dargestellt: links noch krümelig, rechts klumpiger – das Öl ist ausgetreten.

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Der Vorgang nimmt etwas Zeit in Anspruch, aber es lohnt sich. Anderenfalls bekommt man kein cremiges, nussiges Nougat hin.

Jetzt wird (in einem ausreichend großen Gefäß!) die Schokolade im Wasserbad geschmolzen, später die Butter dazu gegeben. Schön rühren, bis es glatt ist. Nun nach und nach die Nussmasse untermischen, dabei kräftig rühren. Das ist wichtig, dass keine Klümpchen zurückbleiben. Dafür braucht man schon einiges an Armkraft und Geduld!

Zum Backen kann man die Masse natürlich gleich verwenden, wenn man aber Pralinen oder Nougatstangen damit machen möchte, muss sie abkühlen. Dazu die lauwarme Masse auf ein Backpapier streichen, so dick und groß wie man es haben will. Sie verläuft eigentlich nicht. Dann ab in den Kühlschrank und später so zuschneiden, wie man es benötigt.

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Es ist so ein Rezept, wie ich es liebe: man kann alles mögliche an Nüssen verwenden (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Pistazien, vllt auch Cashewkerne) und weiße, helle oder dunkle Schokolade nehmen. Zusätzlich bietet es sich an, das Nougat anschließend noch mit ganzen Nüssen zu verarbeiten, so wie man das manchmal zu kaufen bekommt, oder man variiert mit Gewürzen.

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Wieder eine tolle Geschenkidee, sowas mag ich..Nougat essen ja wirklich viele gern :-) Und das Gute ist: man kann sich auch gleich was für die Backsaison auf Vorrat machen (habe gestern 800 g hergestellt!!!). Wenn man sauber arbeitet, hält sich Nougat gut verschlossen eine Weile. Nur einfrieren geht nicht.

Und jetzt kommen noch die Kitschkekse *peinlich peinlich*

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Dann wünsche ich allen Naschkatzen viel Spaß beim Nachmachen,

eure Madame Flavoursome