Posts Tagged ‘Basisrezepte’

Chai Latte

Chai Latte ist mein alltime favourite Heißgetränk – im Zweifel ist es immer Chai Latte, wenn ich mich nicht entscheiden kann in einem Coffeeshop. Und zuhause? Man kann fertige Teebeutel mit Chai Latte Aroma nehmen, oder erfahren, wie man selbst Chai Latte kredenzt. An meinem Kühlschrank habe ich einen Zettel mit Rezepten zu heißen Getränken, wie sie im Original zubereitet werden, wie zB Glögg, Yogitee oder Wiener Kaffee. Mir war heute nach Chai Latte und voilà, da ist er schon:

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Die Zutaten hat man eigentlich im Haus, wenn man ein paar Gewürze da hat. Es geht leicht, quasi nebenher. Traut euch ran!

Ihr benötigt für 2 Tassen:

  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Tasse Milch
  • 1 Beutel schwarzen Tee
  • 2 EL Honig, flüssigen
  • 1/2 Stange Zimt
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 TL gemahlenen Ingwer
  • 2-3 zerstoßene Kapseln Kardamom
  • etwas gemahlenen Anis
  • 1 EL Fenchelsamen
  • 2 Nelken
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Als erstes kocht ihr die zerkleinerten Gewürze mit einer Tasse Wasser in einem Topf auf. Wenn es kocht, Deckel drauf und 5 Minuten ziehen lassen. Eine Tasse Milch und 2 EL Honig werden nun in das heiße Wasser gerührt und nochmals aufgekocht. Nun hängt ihr einen Beutel schwarzen Tee in die Milch und lasst ihn 3-4 Minuten ziehen. Alles durch ein Sieb in Teegläser geben und genießen. Wer mag, macht eine Milchschaumhaube drauf.

Man könnte noch eine Sahnehaube statt Milchschaum oben drauf machen, das wäre dann wahrscheinlich nicht passiert, dass sie so schnell zusammenbricht. Es hat trotzdem fantastisch geschmeckt.

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Lasst es euch schmecken und genießt euren Feierabend oder das Wochenende, legt die Füße hoch und relax :o)

Eure Madame Flavoursome

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Oh Oh… Da hat man im Vorfeld einige Besuche und Treffen eingeplant über die Feiertage und zwischen den Jahren, aber man will sich ja nichts schenken, außer den Kindern oder Eltern vielleicht. Dennoch ist es doch häufig so, dass man sich eine Kleinigkeit mitbringt und wenn man kreativ ist, bietet sich ein Geschenk aus der Küche an. Wenn man aber kurz vorm Fest steht, sind zB angesetzte Kräuteröle noch schwer realisierbar und Zeit hat man eh nicht, also was nun?

Ich finde, was ist schöner, als nach einem frostigen Winterspaziergang etwas zu naschen zu einem heißen Cappuccino? Ich stellte Cappuccinopulver und Schokocrossies her.

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Mit den beiden vorgestellten Rezepten kann man auch am 24.12. noch im Supermarkt die entsprechenden Zutaten einkaufen und loslegen. Cappuccinopulver ist vielleicht nicht trendy, weil viele ja die supertollen Kaffeevollautomaten haben, aber viele mögen das trotzdem, weil es schnell geht. Einfach heißes Wasser auf 2-3 EL Cappuccinopulver und umrühren. Und Schokocrossies Weihnachtsedition, wenn das nicht schon verführerisch klingt!

Ihr benötigt für die Schokocrossies

  • 500 g Kuvertüre oder Schokolade (ich habe 300 g Vollmilchschokolade und 200 g Zartbitterschokolade gemischt)
  • 150 g grob zerkleinerte Cornflakes
  • 100 g gestiftelte Mandeln
  • 2 EL Zimt

Die Schokolade grob zerbröckeln und in einer großen Schüssel im Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen, da sonst später die Schokocrossies zu leicht zerfließen. Dann die Mandelstifte, den Zimt und die Cornflakes mit einem großen Löffel gut unterrühren. Mit Hilfe eines zweiten Löffels kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen und zum Festwerden in den Kühlschrank stellen (für Ungeduldige) oder einfach bei Raumtemperatur über Nacht stehen lassen (für Geduldige).

Nun kann man das Ganze noch hübsch verpacken und einen lieben Weihnachtsgruß darauf vermerken. Man kann hier natürlich auch abwandeln und andere Gewürze, zB Lebkuchengewürz, Kardamom, Ingwer oder anderes verwenden, sowie weiße Schokocrossies herstellen.

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Ihr benötigt für das Cappuccinopulver, Sorte Vanille/Schoko:

  • 100 g löslichen Kaffee
  • 250 g Kaffeeweißer
  • 200 g Zucker (ich habe Vollrohrzucker und normalen Zucker 1:1 gemischt)
  • Bourbonvanille (Vanillextrakt)
  • 100 g lösliches Kakaopulver, wer mag
  • Weihnachtsgewürze nach eurer Wahl

Alle trockenen Zutaten gut miteinander vermengen und hübsch in ein dicht schließendes Glas geben. Darauf einen Hinweis zur Zubereitung und vielleicht auch einen netten Weihnachtsgruß schreiben ;-)

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Ist das nicht fantastisch? Ohne viel Aufwand hat man trotzdem ein geniales, individuelles Mitbringsel erschaffen.

Ein feines Weihnachtsfest wünscht euch eure

Madame Flavoursome

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Ich möchte euch heut gern ein Produkt vorstellen, welches alle Küchenfeen und -feeriche begeistern könnte. Wie wäre es, zuhause eine eigene Schokoladenmanufaktur zu haben? Mit nur 5 Zutaten ist es möglich.

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Ein kleines Team aus München hat sich darauf spezialisiert, mithilfe von hochwertigen Zutaten aus fairem Handel, die die üblichen Produktstandards übertreffen, und einem engen Dialog mit Kunden, um immer neue Ideen zu bekommen, einen Schokohandel zu eröffnen. Alle Liebhaber von Schokolade sollen in der Lage sein, in der eigenen Küche Tafeln zu gießen und dabei variieren zu können, mit Hilfe von vielen innovativen Ideen auf der Website und dem Rezepteblog. Es werden auch Kurse und Firmenevents angeboten. Auf der Homepage findet ihr viele Informationen über ChocQlate, die Crew, Rezepte und das Konzept dahinter. Schön zu wissen, dass alles völlig vegan ist.

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Ich habe zwei 600g Pakete zum Testen zugeschickt bekommen und würde euch gern von meinen Erfahrungen berichten. Zuerst habe ich die Schokolade pur gefertigt und danach eine Rezeptidee ausgetüftelt. Aber erstmal möchte ich euch die Zubereitung berichten:

Im Prinzip geht es in vier Schritten.

  • Man schmilzt die Kakaobutter.
  • Man mischt Kakaobohnen, Kakaopulver, Vanillextrakt und ggf. etwas Salz.
  • Man gibt die Süße in Form von Agavensirup und die geschmolzene Kakaobutter in die Mischung.
  • Man gießt die fertige Schokolade in die Förmchen und lässt sie im Kühlschrank abkühlen.
  • Man genießt feinste, faire, vegane und vor allem mit Liebe hergestellte Schokolade (oder verschenkt sie).
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Nachzulesen ist das hier ;-)

Ich habe es, kurz bevor meine süße Tochter geboren wurde, ausprobiert und war überrascht. Natürlich habe ich keine Conche zuhause, mit der man wie in der Werbung stundenlang conchiert, damit sie Schokolade cremig wird. Sie ist ursprünglicher, so habe ich mir die Aztekenschokolade vorgestellt. Sie schmeckt kräftig, oder süß, je nachdem wie man sie herstellt, aber auf jeden Fall lecker! Das Basisrezept war das erste, was ich getestet habe, und zwar die süße Variante.

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Die zweite Variante war, die Schokolade mit Gewürzen zu versehen. Ich mag Ingwer ganz gern und daher kam meine Idee, eine süße Ingwer-Orangenschokolade herzustellen. Dazu habe ich 1 EL geriebene Orangenschale und 1 TL gemahlenen Ingwer vermischt und zu den Zutaten N° 1-4 gegeben, bevor ich die flüssige Kakaobutter untergerührt habe. Die Schokolade schmeckt so schön nach Weihnachten bzw. finde ich Orange und Ingwer auch unter dem Jahr ganz lecker.

Hier mal ein Bild davon..man kann die geriebene Orangenschale auch zum Schluss auf die gegossene Tafel streuen. Sieht auch gut aus :o)

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Ich finde, es ist eine schöne Möglichkeit, jemanden, der Küchendinge mag, zu beschenken, oder jemandem selbstgemachte Schokolade zu schenken. Außerdem kommt jetzt die kalte Jahreszeit, da macht das doppelt so viel Spaß.

Man bekommt aus einem Set etwa 12 – 14 Tafeln heraus, wenn man die Form 3 hat.

Verlosung:

Wer seine schokoladige Idee mit mir teilt, darf an der Verlosung eines Schokoladensets zum Selbermachen teilnehmen. Eine Form für die Schokolade ist auch dabei. Also seid kreativ und postet mir in den Kommentaren oder an meine Mailadressse madameflavoursome@web.de bis zum 5.12.13 eine Idee, die bisher noch nicht im ChocQlate Rezepteblog aufgetreten und die vegan ist, und ihr seid im Lostopf :o) Ich würde dann zu Nikolaus am 6.12. den Gewinner ermitteln, bekannt geben und danach das Paket an den Gewinner verschicken. Zum Kosten gebe ich eine meiner Ingwerorangenschokoladentafeln oben drauf. Ich freue mich auf eure Ideen!

Bis bald,

eure Madame Flavoursome

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Gestern hatte ich eine Blitzidee! Da mein lieber Mann und ich heute unseren Jahrestag haben, beschloss ich, ihm seine Lieblingskekse zu backen: einfache Mürbeteigkekse mit Nougat gefüllt und mit Schoki überzogen – natürlich besonders kitschig in Herzform, mit wolkig ausschauender weißer Schokolade drauf und der Jahreszahl…sehr mädchenhaft ;-) Ein Bild folgt weiter unten.

Und das Nougat selbst zu machen, fiel mir spontan ein und die Idee gefiel mir gleich. Schon hatte ich den Duft von gerösteten Nüssen in der Nase und dachte, wie klasse, das passt zu Madame Flavoursome, auch wenn es ohne Gewürze funktioniert. Und da ich gerade im Mutterschutz bin, hatte ich einfach mal Muße und probierte wieder ein wenig herum (wer weiß, wie oft ich später dazu komme!)…Voilà!

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Im Prinzip reicht es, wenn man Nüsse, Puderzucker und Schokolade im Verhältnis 1:1:1 verwendet. Aber je nach dem, ob man es etwas schnittfester haben möchte, kann man mehr Schokolade verwenden oder wenn man es cremiger benötigt, tut man Butter dazu. Mein Rezept zeigt das, was ich gestern gemacht habe, aber wie gesagt, Butter kann man auch weglassen.

Ihr benötigt für ca. 400 g Nougat:

  • 100 g Haselnüsse mit Schale
  • 100 g Puderzucker
  • 150 g Bitterschokolade
  • 60 g Butter

Die Haselnüsse müsst ihr erstmal in einer beschichteten Pfanne mit Schale aber ohne Fett rösten, aber nicht zu dunkel werden lassen. Nun die Nüsse abkühlen lassen, lose Schalen entfernen. Die Nüsse werden nun zusammen mit dem Puderzucker in einer Mühle gemahlen. Ich habe den Hackbecher vom ESGE Zauberstab dafür genommen.

Achtung wichtig: man sollte wirklich nur kleine Mengen vermahlen, d.h. ca. 30 g Nüsse + 30 g Puderzucker auf einmal. Denn das wichtige ist hierbei, dass es „ölig gemahlen“ wird. Wenn zuviel im Hackbecher ist, wird es nur vermengt. Wenn weniger drin ist, wird das Öl herausgearbeitet beim Mahlvorgang und das riecht man auch an der Masse – dieses schöne Nussige wie vom Nougat. Hier seht ihr mal den Unterschied dargestellt: links noch krümelig, rechts klumpiger – das Öl ist ausgetreten.

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Der Vorgang nimmt etwas Zeit in Anspruch, aber es lohnt sich. Anderenfalls bekommt man kein cremiges, nussiges Nougat hin.

Jetzt wird (in einem ausreichend großen Gefäß!) die Schokolade im Wasserbad geschmolzen, später die Butter dazu gegeben. Schön rühren, bis es glatt ist. Nun nach und nach die Nussmasse untermischen, dabei kräftig rühren. Das ist wichtig, dass keine Klümpchen zurückbleiben. Dafür braucht man schon einiges an Armkraft und Geduld!

Zum Backen kann man die Masse natürlich gleich verwenden, wenn man aber Pralinen oder Nougatstangen damit machen möchte, muss sie abkühlen. Dazu die lauwarme Masse auf ein Backpapier streichen, so dick und groß wie man es haben will. Sie verläuft eigentlich nicht. Dann ab in den Kühlschrank und später so zuschneiden, wie man es benötigt.

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Es ist so ein Rezept, wie ich es liebe: man kann alles mögliche an Nüssen verwenden (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Pistazien, vllt auch Cashewkerne) und weiße, helle oder dunkle Schokolade nehmen. Zusätzlich bietet es sich an, das Nougat anschließend noch mit ganzen Nüssen zu verarbeiten, so wie man das manchmal zu kaufen bekommt, oder man variiert mit Gewürzen.

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Wieder eine tolle Geschenkidee, sowas mag ich..Nougat essen ja wirklich viele gern :-) Und das Gute ist: man kann sich auch gleich was für die Backsaison auf Vorrat machen (habe gestern 800 g hergestellt!!!). Wenn man sauber arbeitet, hält sich Nougat gut verschlossen eine Weile. Nur einfrieren geht nicht.

Und jetzt kommen noch die Kitschkekse *peinlich peinlich*

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Dann wünsche ich allen Naschkatzen viel Spaß beim Nachmachen,

eure Madame Flavoursome

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Es ist Sommer! Und ich genieße das. Leider komme ich auch dadurch zur Zeit nicht so intensiv zum Bloggen, aber die Küche bleibt ja dennoch nicht kalt. Im Garten sind viele Dinge zu tun, ich versuche meine Zeit „allein“ noch auszufüllen mit Unternehmungen und Arbeit gibt es auch nicht zu knapp.

So Genießerpausen gönne ich mir trotzdem jeden Tag. Bei dem Wetter besteht das Ritual meist aus Terrasse, Füße hochlegen und Eisessen. Und um Eis dreht es sich heute :-) Besser gesagt, um leckere Dessertsoßen, mit denen man seinen Eisgenuss noch potenzieren kann: Amarenakirschen mit Soße, Karamellsoße und Schoko-Kaffee-Sirup.

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Auf die Idee mit dem Schoko-Kaffeesirup bin ich durch Steph vom kleinen Kuriositätenladen gekommen. Die zugegeben ziemlich sauren und herrlich dunklen Kirschen meines Baumes ließen eigentlich nichts anderes zu als Amarenakirschen zu produzieren und seit ich mal das grandiose Bananen-Schicht-Dessert von Tim Mälzer gesehen habe, ist mir die supereinfache Karamellsoße nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Und alle 3 Soßen sind schnell selbst hergestellt und wie gemacht für Kreationen mit einfacher Vanilleeiscreme…

Ihr benötigt

für die Amarenakirschen

  • 200 g entsteinte Sauerkirschen
  • 200 g Zucker
  • 2 cl Amaretto
  • 2 cl Zitronensaft

Die entsteinten Kirschen zusammen mit dem Zucker in einer beschichteten Pfanne erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist. Etwa 5 Minuten köcheln lassen. Dann den Zitronensaft und den Amaretto zugeben, gut umrühren und ebenfalls 10 Minuten köcheln lassen. Alles heiß in ein Schraubglas füllen und dieses zum Abkühlen auf den Kopf stellen.

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für die Karamellsoße

  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch
  • 1 Topf mit Wasser

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Die Kondensmilchdose hineintun und 2 Stunden leise köcheln lassen. Das war’s :-) Die Dosen vor dem Öffnen aber erstmal abkühlen lassen (wegen dem Druck). Am besten ist, dass man gleich ein paar Dosen mehr kocht, da es doch energieintensiv ist. Die Dosen halten sich eine Weile, wenn sie noch zu sind. Die Soße ist etwas dickflüssig, vielleicht sollte man sie noch ein wenig strecken, um sie gussfähig zu bekommen. Muss aber nicht!

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für den Schoko-Kaffee-Sirup (~ 500 ml)

  • 500 g braunen Rohrzucker
  • 180 ml frischen Kaffee
  • 80 ml Wasser
  • 50 g Milchschokolade
  • 80 g Kakaopulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Vanilleschote, das Mark davon

Den Rohrzucker in dem Kaffee und dem Wasser auflösen. Alle restlichen Zutaten zugeben und schmelzen. Gut durchköcheln lassen und heiß in vorbereitete Flaschen füllen. Der Sirup ist mittel-dickflüssig und hält sich einmal geöffnet nicht all zu lang, ich habe lieber kleine Flaschen genommen.

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So einfach und wirklich süchtigmachend :-) Ich habe den Schokosirup zum Beispiel auch schon für einen Käsekuchen genommen, in dem ich die Soße spiralförmig untergemischt habe. Die Karamellsoße kann man sowieso für alles mögliche nehmen…Desserts, Karamellliköre, als Kuchenzutat! Und Amarenakirschen sind auch vielseitig. Aber im Sommer ist es einfach am besten mit Eiscreme…yummy!!! Oder man legt sich einfach rein in die Soßen.

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Ich wünsch‘ euch viel Spaß beim Nachmachen!

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Chili auf Finnisch: Chilipippuri

Der Osterhase hat mir eine Teigmaschine gebracht :-) Da diese rein manuell funktioniert, hat mein Küchenherz gleich höher geschlagen. Man kann Bandnudeln oder Spaghetti herstellen, wahlweise auch Lasagneplatten verschiedener Stärken.

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Es geht nichts über selbstgemachte Pasta! Ich habe natürlich gleich nach Ostern einen ersten Versuch gewagt, mit normalem Pastateig und es hat gleich wunderbar geklappt. Nichts hat zusammengeklebt und die Konsistenz von frischen Nudeln ist einfach klasse. Das Kneten des Pastateiges hat zwar einiges an Kraft gekostet, da er eben sehr trocken ist, aber das Walzen und Schneiden der Nudeln ging gut. Man muss nur eine passende Vorrichtung zum Trocknen haben oder eben kreativ sein.

Nun ist meine Freundin eine echte Pastaliebhaberin und ich dachte mir, ich schenke ihr zu ihrem Geburtstag u.a. Nudeln aus meiner eigenen Manufaktur. Rote Chilinudeln und Steinpilznudeln waren das, was mir einfiel. Dazu ein paar schöne Küchenaccessoires, und schon hat man ein tolles Geschenk.

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Ihr benötigt für jeweils 300 g getrocknete Nudeln:

  • 400 g Mehl
  • 200 g Hartweizengrieß
  • 4 Eier der Größe L
  • 1 TL Salz
  • etwas kaltes Wasser
  • 2 gemahlene Chili
  • 10 g getrocknete Steinpilze, gemahlen
  • ggf. Tomatenmark

Den Teig sollte man am Vorabend herstellen. Dazu das Mehl und das Hartweizengrieß mischen, die Eier und das Salz hineingeben und mit einer Gabel krümelig rühren. Nun immer einen winzigen Schluck Wasser dazugeben, kneten. Es darf sich nach dem Verkneten nicht mehr feucht anfühlen, sondern trocken, jedoch dürfen auch keine losen Krümel mehr vorhanden sein. Zum Schluss muss man einen sich glatt anfühlenden Teig haben. Nun den Teig in zwei Teile teilen und die Gewürze jeweils untermischen, gründlich verteilen. Damit die Chilinudeln etwas mehr Farbe bekommen, kann man auch noch etwas Tomatenmark einkneten. Der Teig ist dann etwas feuchter.

Über Nacht im Kühlschrank, eingeschlagen in Frischhaltefolie, ruhen lassen. Am nächsten Tag unter Verwendung von etwas Mehl auf der Arbeitsplatte zunächst mit dem Nudelholz eine schmale Platte rollen. Das geht gut, wenn man den Teig in Stücke teilt. Die ausgerollte Teigplatte dann zwischen die breiteste Einstellung der Walzen der Nudelmaschine geben und durchwalzen. Nun einmal falten, erneut durch die höchste Stufe walzen. Das kann man ruhig 4x machen, dann wird der Teig geschmeidig. Die Walzen sollte man nun immer wieder kleiner stellen, bis zur Stufe 3. Dabei jede Stufe einmal nutzen. Die Platte wird dann immer länger, aber man kann sie durchschneiden.

Jetzt kann man je nach Wunsch die Nudeln schneiden. Die Kurbel muss dabei umgesteckt werden. Ich habe dann, nachdem die Enden der Nudeln schon auf dem Tisch aufsaßen, ein Stäbchen drunter gehalten, und weiter gekurbelt. Die Nudel hängen nun sozusagen über dem Stäbchen, welches dann irgendwo so aufgelegt werden muss, dass die Nudeln noch frei hängen. So verfährt man weiter, bis der Teig aufgebraucht ist.

Möchte man die Nudeln sofort essen, lässt man sie mind. 10 Minuten antrocken und gibt sie dann in viel kochendens Salzwasser. Dort benötigen sie ca. 3-4 Minuten, dann abgießen. Zum Verschenken muss man sie viel länger trocknen. Ich habe sie 5 Tage trocknen lassen, damit sie später nicht schimmeln, wenn sie eingepackt sind. Trotzdem halten diese sich natürlich nicht ewig.

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Ich hoffe, sie freut sich über das Geschenk aus meiner Küche! Und die Nudelmaschine wird wohl noch häufig zum Einsatz kommen. Ihr wisst ja wie das ist: wenn man einmal den anderen Geschmack kennt, mag man das andere nicht mehr.

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Salbeibonbons

Salbei auf Irisch: Sáiste

HAPPY NEW YEAR und alles erdenklich Gute wünsche ich euch :-) Mögen sich eure Träume erfüllen und die Sorgen in der hintersten Ecke verschwinden.

Zum Start ins neue Jahr gibt es gleich mal ein neues Experiment. Nachdem ich, wie mittlerweile jedes Jahr kurz nach Weihnachten, meine Lieblingskataloge für Garten und Kräuter durchgeblättert habe (Dreschflegel und Rühlemanns), entdeckte ich, dass bei Rühlemanns mittlerweile auch Kochrezepte mit Kräutern angegeben werden, beigesteuert von den Rühlemanns-Mitarbeitern. Das find ich irgendwie klasse, denn auf manche Ideen kommt man gar nicht. Zum Beispiel, es doch mal mit Salbeibonbons zu probieren.

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Da ja nun grad eine ungünstige Zeit für Salbeiernte ist, dachte ich, ich schau mal, da ich nicht alles abgeerntet hatte im Herbst. Siehe da! Durch den bisher milden Winter gab es noch viele kleine Blättchen vom Gartensalbei und vom goldblättrigen Salbei zu ernten. Und es ergab genau die Menge, die ich benötigte. Hab die kleinen Salbeis dann natürlich wieder fein zugedeckt, damit sie nicht frieren im Winter. Doch den Duft von frisch geerntetem Salbei ließ mich vom Sommer träumen… Und Gartenplanung sowie Saatgutbestellung kann man ja jetzt wunderbar machen. Vorfreude ist die beste Freude :)

Ihr benötigt:

  • 200 g Zucker
  • 1 EL Honig
  • 20 g sehr fein geschnittene Salbeiblätter (hab ich mit dem kleinen Hackbecher vom ESGE Zauberstab sehr fein bekommen!)
  • etwas Puderzucker zum Wälzen
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Den Zucker in einer beschichteten Pfanne schmelzen – aufpassen, dass es nicht anbrennt, da es sonst bitter wird. Dann den Honig und die Salbeiblätter hinzufügen. Gut rühren (am besten mit einem Holzlöffel mit abgeflachter Seite), es schäumt etwas. Ihr könnt euch vorstellen, dass heißer Zucker weh tun kann, wenn man es auf die Haut bekommt…also schön vorsichtig sein!

Mit einem Esslöffel nun vorsichtig kleine runde Kleckse auf ein mit Backpapier belegtes Blech machen. Die Kleckse verlaufen sehr und verschmelzen ineinander, aber ich habe sie nach dem Festwerden dann einfach auseinandergebrochen.

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Zum Schluss sollte man sie in Puderzucker wälzen, damit sie nicht zusammenkleben. Sie sehen zwar scharfkantig aus, es fühlt sich aber nicht so an im Mund. Sie sind schön flach und zart. Allerdings hätte ich natürlich gerne so richtig runde Bonbons…gibt es Förmchen dafür?? Kennt jemand sowas? Ihr bekommt das bestimmt etwas hübscher hin als ich…aber sie sind lecker und helfen.

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Hach, das war wieder so ein Experimentierding, was mein Herz hüpfen ließ. Salbeibonbons werden ja immer mal gebraucht und diese schmecken so natürlich. Man sollte sie luftdicht aufbewahren, damit sie nicht weich werden und kleben. Habe ein dichtendes Bügelglas genommen. Viel Spaß damit!

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