Posts Tagged ‘Kekse’

Zitrone auf Lateinisch: Limo

Träumt man von Italien, fallen einem Sonnenschein, Eiscreme, mediterrane Leckereien, tolle Weine, Olivenhaine und Zitronenbäume ein. Zitrone ist für mich typisch italienisch, ebenso Mandeln in Form von Gebäck. Und beides zusammen ergeben die unnachahmlichen biscotti di mandorla, welche es in verschiedensten Ausführungen gibt: als Zungen, als Kugeln etc.

Ich poste gerade ein „altes Rezept“, da ich die Kekse alle schon aufgegessen habe *schäm*, aber da sie so einfach sind, mach ich mir sie gern wieder. Den Duft habe ich schon beim Anblick der Kekse in der Nase…

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Ihr benötigt für etwa 25 Kekse:

  • 200 g Mandeln
  • 2 Eiweiß
  • Salz
  • 85 Zucker
  • 85 g Puderzucker
  • Bourbon-Vanillezucker
  • Abrieb von 2 Biozitronen oder 1/2 Packung geriebene Zitronenschale
  • evt. Puderzucker zum Bestäuben

Die Mandeln ohne Schale mahlen. Das Eiweiß steif schlagen, dabei Salz, Zucker, Puderzucker und Vanillezucker unterrühren. Den Abrieb der Zitronen und die Mandeln unterheben. Aus dem Teig formt ihr mit nassen Händen kleine Brote, etwa fingerlang. Die Brote auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Nun kann man, wer mag, Puderzucker aufstäuben. Die Brote werden 12 h an der Luft getrocknet.

Dann den Ofen auf 160 °C vorheizen und die Brote etwa 15 min backen. Am besten ist, wenn sie innen etwas weich sind und außen goldbraun. Abkühlen lassen. Aufbewahrung ist ideal in einer luftdichten Keksdose.

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Ich finde diese Kekse so lecker im Sommer, da durch die viele Zitrone eine erfrischende Note entsteht. Und man hat mit einem Keks gleich eine Art Minidessert. Sie eignen sich auch als super Mitbringsel, wenn man irgendwo zum Grillen eingeladen wird, oder einfach so, am Strand, am Badesee, auf einer Wiese auf der Picknickdecke…

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Viel Spaß beim Nachbacken wünscht euch Madame Flavoursome :-)

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Mh, gute Frage, oder? ;-) Was hat englisches Shortbread mit Kräutern und Gewürzen zu tun?! Wenn ihr wisst, womit ich das Shortbread aromatisiere, damit der feine buttrige Geschmack noch besser kommt, dann ist der Zusammenhang klar. Es ist Rosenwasser! So wie bei Marzipan, erzeugt Rosenwasser diese fragile, duftige Süße. Und Shortbread lebt ja im Prinzip vom schmelzigen Zergehen auf der Zunge. Dazu darf es weder knusprig noch intensiv schmecken, sondern einfach nur zart und fließend.

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Nun war ich am Wochenende bei einem fantastischen Mädelstreffen und habe dort das Shortbread beigesteuert. Den Damen hat es lecker geschmeckt! Und um allen gerecht zu werden, habe ich auch eine vegane Variante probiert und die Butter mit Alsana Margarine ersetzt. Insgesamt sind es nur 5 Zutaten plus das Rosenwasser – einfacher gehts nicht!

Ihr benötigt:

  • 125 g Butter oder Alsana Margarine (für die vegane Version)
  • 40 g Zucker
  • 25 g Puderzucker
  • 225 g weißes Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Rosenwasser
  • Zucker zum Aufstreuen

Als erstes wird die weiche Butter schön geschmeidig gerührt. Darin den Zucker, den Puderzucker und die Prise Salz vermengen, bis es sehr homogen aussieht. Mit einer Gabel das Mehl erstmal grob unterheben und dann mit den Händen kneten. Zum Schluss wird das Rosenwasser eingeknetet.

Diese Masse wird jetzt auf ein Blech ausgerollt, am besten zwischen zwei Backpapierlagen. Es darf nicht dünn sein, am besten 1 cm hoch. Mit dem Messer kann man schon mal die Form vorschneiden (nur ein wenig anritzen). Mit einer kleinen Gabel müssen dann Löcher in die Stücke gestochen werden, wie auf dem Bild.

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Der Ofen muss auf 160 Grad vorgeheizt werden. Bevor das Blech in den Ofen geht, eine dünne Schicht Zucker über alles geben. Das Ganze wird dann 30 Minuten gebacken. Direkt danach gebe ich nochmals eine dünne Schicht Zucker drauf. Dann auskühlen lassen und kalt die Stücke ganz durchschneiden.

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Der Unterschied zwischen den buttrigen und den veganen Shortbread finde ich riesengroß. Durch die Margarine finde ich, bekommen die Shortbread fast einen herben Geschmack…dieses Feine geht dadurch verloren. Die Butter ist für mich also essentiell darin. Und man sollte keine Kalorien zählen, sondern bei einer schönen Tasse Tee, altmodischem Gedeck und Ambiente sich dem Genuss von besonders butterigen Shortbread hingeben und einfach königlich dabei fühlen.

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Heidesand-Quadrate

Salz auf Niederländisch: Zout

Heute möchte ich ein Rezept vorstellen, das einfach geht und sehr lecker ist. Dabei ist es wichtig, gute Zutaten zu haben und genau aufzupassen, damit auch wirklich zartschmelzende Heidesand-Kekse herauskommen. Die besondere Note gibt hierbei das Meersalz, wovon man natürlich nicht zu viel nehmen sollte, aber wenn sich circa ein Kristall pro Keks eingeschlichen hat, werden sie einfach wunderbar. Mh…und sie zergehen wahrhaftig auf der Zunge.

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Ihr benötigt für etwa 50 Kekse:

  • 250 g Butter
  • 330 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/2 TL Fleur de Sel
  • Zucker zum Wälzen

Beim Salz solltet ihr wirklich gutes Meersalz oder sogar Fleur de Sel nehmen. Das lohnt sich!

Zunächst muss die Butter gebräunt werden. Hierfür das Stück Butter in eine Pfanne geben, damit eine möglichst große Fläche vorhanden ist. Langsam schmelzen und erst dann etwas hoch drehen, damit der Bräunungsvorgang funktioniert. Dabei möglichst die ganze Zeit dabei stehen bleiben und mit einem abgeflachten Kochlöffel rühren. Irgendwann beginnt das Ganze mit Sprudeln, dann geht’s los. In der Mitte entstehen die braunen Pünktchen am Pfannenboden, dann immer wieder aufrühren. Pfanne vom Herd nehmen und die (leicht!) gebräunte Butter in eine Schüssel gießen, abkühlen lassen.

Nun den Zucker, Vanillezucker und Salz hinzugeben, verrühren. Das Mehl zufügen und gut verkneten. Die Masse ist etwas weich, daher vor dem Formen ein bisschen in den Kühlschrank stellen. Nun können daraus Rollen geformt werden. Man kann entweder die runde Form beibehalten oder die Seiten abflachen zu einer Kantenlänge von 3×3 cm.

Die Rollen/Quader nun in Zucker wälzen und in Folie einschlagen. Nochmals mind. 30 min im Kühlschrank rasten lassen. Dann 1 cm dicke Scheiben schneiden und im auf 180 °C vorgeheizten Backofen 15 Minuten backen. Die Kanten müssen leicht angebräunt sein, den Punkt abzupassen, ist nicht ganz einfach.. Nun die Kekse ausreichend lang abkühlen lassen, am besten auf dem Blech. Sie sind am Anfang sehr weich!

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Diese schlichten, feinen Kekse sind für mich eine super Beilage zu einem Kakao oder Kaffee mit üppiger Sahnehaube :-) Dabei kann man herrlich von einem schönen Strandspaziergang bei grauem Regenwetter an Nord- oder Ostsee träumen, von dem man dann heim in die warme Stube zurückkehrt und sich bei Kaffee und Keksen aufwärmt.

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Nostalgische Zimtkokoswaffeln

Zimt auf Arabisch: Qarfah

Eigentlich wollte ich ja nicht mehr so viel Backkram einstellen, denn die fetten Tage sind ja vorbei! Aber diese Waffeln möchte ich euch nicht vorenthalten, zumal sie mit meinem neuen Zimtwaffeleisen entstanden sind und so knusprig sind…traumhaft. Und sie schauen so hübsch nostalgisch aus.

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Nun hatte ich Geburtstag und für die lieben Kollegen bringe ich immer gern Selbstgebackenes mit. Dieses Mal wird es ein Karottenkuchen mit einem Vanilla-Frosting obendrauf, nach einem Rezept aus „Vintage Teatimes“ und diese Waffeln. Ich habe zweierlei gemacht: die klassischen Zimtwaffeln und diese Zitronenwaffeln. Vorstellen möchte ich euch das Rezept (aus der Brigitte) für Zimtwaffeln, aber wenn ihr mehr Zitrone nehmt und den Zimt weglasst, habt ihr die Zitronenwaffeln.

Ihr benötigt für ~ 80 Waffeln:

  • 10 g geriebene Zitronenschale, bio
  • 1-1,5 EL gemahlenen Zimt
  • 500 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 150 g Butterschmalz, weich
  • 100 g Kokosraspel (kann man auch weglassen, wer es nicht mag)
  • eine Prise Meersalz
  • Mehl zum Ausrollen
  • special: Zimtwaffeleisen (oder ein anderes für dünne Waffeln)
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Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, am besten mit der Hand. Nun den Teig in 10 Teile aufteilen und bereits in diesem Zustand Teigplatten zu etwa 12×22 cm (Größe des Waffeleisens) ausrollen. Ich habe einfach jeweils 1 Blatt Butterbrotpapier in der Mitte gefaltet und dazwischen den Teig auf die Größe des halben Butterbrotpapiers ausgerollt. Dann braucht man auch kein Mehl, denn der Teig ist fettig und klebt. Diese Teigplatten in Frischhaltefolie für mind. 3 Stunden kühl stellen…am besten über Nacht.

Das Waffeleisen vorwärmen auf mittlerer Stufe. Die Teigplatten darauflegen und in etwa 2 Minuten backen. Dabei muss die Klammer richtig zu sein, damit sie schön dünn werden. Mit einem stumpfen Messer oder einer Palette die Teigplatten entnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Vorsichtig überschüssige Ränder entfernen und in einzelne Waffeln trennen.

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Ich habe selbstverständlich vorgekostet und hoffe, sie schmecken wieder allen gut :) Man kann sie pur genießen, oder mit Butter, oder man macht Marmelade drauf…oder Mascarponecreme…

Für die beste Knusprigkeit unbedingt luftdicht aufbewahren. Bon Appetit…

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Nußschokoli

Kardamom auf Finnisch: Kardemumma

Ja, die Adventszeit ist wohl etwas backlastig, dafür entschuldige ich mich mal. Nach Weihnachten wird wieder alles besser und die gesündere Küche kommt auf den Tisch. Nun denn, wer noch etwas Anregung für Weihnachtsbäckerei braucht, dem habe ich hier das Rezept für einen Klassiker aus meiner eigenen Sammlung abgedruckt. Es stammt aus einem Backbuch von meiner Mama, was ich schon lange habe (ist sogar mein erstes Backbuch, fällt mir gerade ein!). Ich finde, die kugeligen Nußschokoli sind eine hervorragende Ergänzung auf dem Plätzchenteller.

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Ihr benötigt für etwa 2 Bleche:

  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 250 g Speisestärke
  • 75 g Mehl
  • 30 g Kakao
  • 1 1/2 TL gemahlenen Kardamom
  • 1 TL Zimt
  • 100 g Haselnußkerne
  • 300 g Kuchenglasur (hell)

Die weiche Butter in einer Schüssel mit dem Puderzucker, Vanillezucker, Speisestärke, Kakao, 25 g Mehl und den Gewürzen vermengen. Zuletzt das restliche Mehl draufgeben. Den Teig kurz durchkneten und zu Rollen formen, ~45 Minuten kalt stellen. Nun die Rollen zu dünnen Scheiben schneiden, eine Nuss drauf legen und den Teig darüber zusammenziehen und eine Kugel formen.

Auf das Blech mit Backpapier legen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen. Die Kugel gehen nur minimal auf. Danach abkühlen lassen. Nun die Kuchenglasur in einem Wasserbad schmelzen (hohes Gefäß nutzen). Die Kugeln auf eine schmale Gabel legen und kurz in der Glasur wenden, bis die Oberseite komplett mit Schokolade überzogen ist und auf Backpapier fest werden lassen.

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Der feine Kardamomgeschmack kommt bei diesem Gebäck toll zur Geltung. Die Nußschokoli sind auch nicht so trocken, sondern schön geschmeidig im Mund. Man sollte aber die Gäste auf die Nuss hinweisen, wenn sie sich ein Nußschokoli nehmen…nicht dass es böse Überraschungen gibt.

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Einen schönen 3. Advent wünsche ich allen! Und viel Lob und Anerkennung für die Backkreationen auf dem Adventstisch allen Bäckern und Bäckerinnen – also ich freu mich jedenfalls riesig darüber!

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Nun hielt ich es doch nicht mehr aus und habe den Inhalt des von mir verschickten Päckchens mal abfotografiert und zusammengestellt. Erstmal möchte ich mich bei den drei PAMK-Mädels bedanken, dass solch eine Aktion überhaupt möglich war. Es hat mir viel Spaß gemacht, zu planen, zu backen und zu versenden, und dann im Gegenzug Leckereien zu erhalten. Dabei waren leckere Kipferln und feine Zimtmuffins, deren Rezept ich hoffentlich noch erfahre ;-) Danke!!!

Nun zu meinem Inhalt

Zunächst habe ich etwas ganz neues probiert: Rosmarinbruch. Der Teig geht wirklich einfach herzustellen und die Zubereitung mit der Rosmarinbutter hat mich schon auf ganz neue Ideen gebracht. Da ich sehr viel Rosmarin hatte, aus dem (nun verwaisten) Garten, dachte ich, etwas mit Kräutern, weihnachtlich angehaucht, würde sicher gut ankommen. Voila! Heraus kam ein Gebäck, fein salzig, was man sicher auch variieren kann. Das schönste dabei war auch, dass ich dafür im Reformhaus frisch gemahlenes Dinkelmehl bekommen habe, was dann noch warm war, als ich mit dem Tütchen nach Hause ging. Solche kleinen Momente find ich einfach super :-)

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Es gab auch feine Weihnachtsschokoladen, bei denen man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Man nehme einfach gute Schokolade, schmelze sie, strecke sie evt mit feinem Öl oder Kokosfett und gieße sie in nicht zu komplizierte, größere Ausstechförmchen. Danach bestreut man es einfach so, wie man es für richtig hält (zB Lebkuchengewürz, Espressopulver, gehackten Nüssen oder Mandeln, Ingwer, Marshmallows, ………….). Über Nacht trocknen lassen und am nächsten Tag vorsichtig aus den Formen lösen.

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Den leckeren Mokkagewürz-Likör musste ich mitschicken, der sich hervorragend zum Verschenken eignet und von dem ein Drittel bereits kurz nach der Herstellung vernichtet worden ist ;-) Damit die Empfängerin auch mal selbst probieren kann, wie man ihn macht, habe ich die Zutaten bis auf Sahne und Wodka mit beigefügt. Viel Spaß beim Kochen und Verkosten ;-)

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Dann habe ich noch ein paar Mandel-Honig-Kipferl beigefügt. Die sind auch super! Wenn man richtig schönen Waldhonig nimmt, bekommen die ein tolles Aroma. Nur gut, dass ich fürs Verschicken ein paar zur Seite gelegt hatte, denn kurz danach ist mir die Plätzchendose mit diesen Kipferln aus der Hand gefallen und die meisten sind zerbrochen. Missgeschick ist zur Zeit mein zweiter Name ^^

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Zu guter Letzt habe ich ein paar von den Spekulatius-Nougat-Keksen beigefügt, die ihr im letzten Artikel finden könnt. Ich hoffe, ich konnte der Empfängerin bzw. ihrer Schwester eine Freude damit bereiten :-)

Falls jemand Interesse an den Rezepten hat, bitte melden. Theoretisch könnte ich millionen Plätzchenrezepte posten, aber das wird ja langweilig auf Dauer, daher hoffe ich einfach, dass ich euch etwas Appetit und Lust auf intensive Stunden in der Küche gemacht habe. Schöne Adventszeit wünsche ich allen.

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Spekulatius-Nougat-Kekse

Mein PAMK4-Päckchen ist wohlbehalten bei ihrer Empfängerin angekommen. Puh! Ob es schmeckt, wird sie mir hoffentlich noch mitteilen, aber ich kann es nicht erwarten, euch eines der Rezepte zu posten. Das ist nämlich mein Favorit aus der Backaktion mit meiner Freundin und ich könnte dauernd meine Nase in die Plätzchendose halten. So lecker duften diese Spekulatiuskekse!

Ich stelle mir vor, einen leckeren heißen Kakao, wenn man von draußen hereinkommt und dazu diese seelenwärmenden Kekse…mh…

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Unter Spekulatius stellt man sich ja immer die Bildgebäcke vor, die mithilfe von Modeln hergestellt werden. Ich finde, man kann auch mit normalen Ausstechern arbeiten. Da ich ja jeweils zwei Kekse mit Nougat zusammensetzen möchte, habe ich kleinere Ausstecher gewählt. Für Leckermäulchen kann man auch die größeren nehmen, logisch ;-) Nun also erstmal das Rezept.

Ihr benötigt:

  • 250 g Butter, weich
  • 70 g dunkler Vollrohrzucker
  • 140 g brauner Rohrzucker
  • 2 TL Zimt gemahlen
  • 1/2 TL Ingwer gemahlen
  • ¼ TL Nelken gemahlen
  • 1 TL Kardamom gemahlen
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • ¼ TL feines Salz
  • 3 EL Milch
  • 480 g Mehl
  • ¼ TL Backpulver
  • 300 g Nougat

Zunächst mischt man den Zucker und die Gewürze miteinander. Da ich ja immer etwas großzügiger mit Gewürzen bin, habe ich etwas mehr genommen als angegeben. Schon allein das Bild mit den Farben des Zuckers und den Gewürzen ist klasse!

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Die weiche Butter nun mit der Zuckergewürzmischung cremig rühren. Die 3 EL Milch zugeben und unterrühren. Nun das Mehl mit dem Backpulver mischen und zu der Masse geben, kurz verrühren. Mit den Händen zu einer Kugel formen, diese in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank legen – ich habe ihn über Nacht ziehen lassen.

Den Ofen auf ca. 180° Grad vorheizen, den Teig teilen und portionsweise ausrollen. Man sollte den Teig vorher etwas mit den Händen geschmeidig kneten, er ist nämlich etwas zickig! Es heißt ja auch der Teig :-P

Nun mit den Förmchen ausstechen. Kekse auf das Backblech geben und etwa 10 Minuten backen. Der Teig geht kaum auf beim Backen. Auskühlen lassen und zwischen je 2 Plätzchen den geschmolzenen Nougat geben, zusammensetzen. Der Nougat sollte nicht zu dünnflüssig sein.

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Durch den braunen Rohrzucker sind so lecker knusprige Zuckerkristalle im Teig, so dass dieser leicht karamellige Geschmack hervorkommt. Dazu feines, dunkles Nougat…Yummy!

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Wer kein Spekulatiusgewürz hat, kann auch nach diesem Rezept eine Würzmischung für Spekulatius herstellen. Alle Zutaten sind gemahlen: 15 g Zimt, 2 g Nelken, 2 g Muskatnuss, 0,5 g Kardamom, 1 g weißer Pfeffer, 1 g gemahlener Ingwer…oder so wie ich es nach Herzenslust gemacht habe.

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