Posts Tagged ‘Nascherei’

Ich bin fleißig in der Küche, wirklich! Jede Woche gibt es mindestens Kuchen, und manchmal auch noch Kekse oder anderen Naschkram. Leider fehlt mir die Zeit, zu bloggen. Menno :( Ich habe aber heute gleich zwei Rezepte eingepackt! Ist das hoffentlich eine kleine Entschädigung dafür, dass ich euch immer noch alten Kram von Anfang März zeige?

In der aktuellen Lecker Bakery gab es dieses Mal ein kleines Schoko-Special und ich habe daraus die Schoko-Espresso-Bars nachgebacken. Und die Idee, Baiserbruch mit Schokolade zu überziehen und dann auf Gebäck zu streichen, fand ich einfach super genial, so dass ich gleich auch noch einen Kuchen mit Baiser-Schoko-Streuseln gebacken habe. Yippieh!

Diese Verzierung von Kuchen finde ich mal klasse! Baiser mag ich an sich gern, aber eine Baiserhaube sieht ja schnell mal unschön aus, wenn sie beim Kuchenschneiden bricht – aber mit schokolierten Baiserkrümeln passiert das nicht. Es schmeckt einfach nur toll und ist mal wieder was anderes, womit ihr eure Lieben zu Ostern überraschen könnt, beispielsweise :o)

Das sind die beiden Hübschen – ein Erdbeerwölkchenkuchen  und die Schoko-Espresso-Bars:

copyright by madameflavoursome

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Ihr benötigt für den Erdbeerwölkchenkuchen:

  • 200 g Mehl
  • 80 g Zucker
  • 80 g Butter
  •  1 Ei
  • Vanillezucker
  • 2 Päckchen Puddingpulver Vanillegeschmack
  • 500 ml Milch
  • 5-6 EL Zucker
  • 3 Becher Schmand
  • 2 Eier (M)
  • 250 g Erdbeergrütze
  • 75 g Baiserbruch
  • 200 g weiße Schokolade
  • etwas Kokosfett (25 g)

Aus dem Mehl, Butter, Zucker, Ei, Vanillezucker und einer Prise Salz stellt ihr einen Mürbeteig her. (Dieser Teig ist mein liebster Mürbeteig als Grundlage für Quarkkuchen, Schmandkuchen, etc.pp.) Drückt den Teig in eine gefettete Springform (26/28 cm Durchmesser) und lasst dabei einen Rand entstehen. Den Ofen könnt ihr schon mal auf 175 °C vorheizen.

Danach kocht ihr aus der Milch, den 5-6 EL Zucker und den beiden Puddingpulverpäckchen einen dicken Pudding. Lasst ihn dann 5-10 Minuten runterkühlen; aber nicht vergessen, gelegentlich zu rühren, damit keine Haut entsteht. Die 3 Becher Schmand gebt ihr dann zur Puddingmasse und 2 Eier können dazu, müssen aber nicht. Gießt alles auf den Teig.

Nun müsst ihr mit zwei kleinen Löffeln arbeiten. Zieht mit einem Löffel jeweils die Schmandmasse etwas auseinander und lasst mit dem anderen Löffel etwas Erdbeergrütze reinlaufen. Das macht ihr über den ganzen Kuchen gleichmäßig verteilt. Jetzt kann er in den Ofen und ca. 45-50 Minuten backen.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, kommen die süßen Baiserschokokrümelchen drüber. Dazu schmelzt ihr die weiße Schokolade mit etwas Kokosfett. Die Baiserteilchen zerbröckelt ihr grob, je nachdem wie groß ihr sie haben möchtet. Rührt sie unter die geschmolzene Schokolade und verteilt sie auf dem Kuchen, wie Kuchenstreusel. So schaut es dann aus, wenn es fertig ist:

copyright by madameflavoursome

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Diese besonderen Kuchenstreusel sind für mich ein klasse Topping anstelle von Streuselteigstreuseln. Der Kuchen an sich ist ja ein Klassiker, nur anstelle von Mandarinen in der Schmandfüllung mit kleinen Erdbeergrützepfützchen in der Masse.

Ihr benötigt für die Schoko-Espresso-Bars (ca. 90 Stück )

  • 175 g Zartbitterschokolade
  • 125 g Butter
  • 4 Eier
  • 150 g Mehl
  • 300 g Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • Salz
  • 1 TL lösliches Espressopulver
  • 1 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 300 g Zartbitterschokolade
  • 20 g Butter
  • 100 g Baiserkrümelchen
  • 200 g geröstete gesalzene Macadamianüsse

Die Schokolade mit der Butter in einem Wasserbad schmelzen. Die Schokobuttermasse, Mehl, Zucker, braunen Zucker, 1 Prise Salz, Espressopulver und Vanilleextrakt zu den verquirlten Eiern geben. Mittels Armkraft mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.

Den Ofen heizt ihr inzwischen auf 175 °C . Den Teig in ein flaches Backblech – gefettet oder mit Backpapier ausgelegt – streichen. Der Teig bäckt gute 20-25 Minuten (ich hab es allerdings vergessen… im Rezept standen 25 Minuten, bei mir wich es aber ab…macht bitte eine Stäbchenprobe nach 15 Minuten).

Während des Backens zerstoßt ihr die Baiserteile in kleinere Bröckchen, je nach Laune. Vermengt diese mit den zerkleinerten Macadamianüssen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, zusammen mit der Butter, und mit dem Baiser-Nuss-Mix verrühren. Wenn der Kuchen fertig ist, die heiße Masse sofort darauf verteilen. Alles gut abkühlen lassen und danach in handliche Naschstücke schneiden:

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Nun, ich bin süchtig nach diesen Teilen! Sie sind zwar leicht zäh, wahrscheinlich wegen dem Zucker, und das Schneiden war etwas aufwändig, aber ich finde die soooo lecker! Die besondere Note kommt meines Erachtens auch durch die salzigen Nüsse. Ich sag es euch: wenn ihr jemanden überraschen wollt, dann macht diese Teile – für Süßmäuler genau das Richtige und weil es so viele waren, habe ich sie jedem angeboten, der mir über den Weg lief. Alle fanden die super. Ich hoffe, ihr auch!!

Bis bald,

eure Madame Flavoursome

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…und ich tauche mal wieder aus der Versenkung auf…Ich hoffe, ihr habt mich nicht vergessen ;-)

Ich habe zwar sehr oft in der Küche gestanden im Januar, aber immer nie so richtig Zeit gehabt, die Backwerke und Kochtopfkreationen hübsch zu arrangieren oder zu fotografieren. Jetzt ist es etwas ruhiger geworden und ich habe mir vorgenommen, wieder zu bloggen, aber den Umfang ein wenig zu reduzieren. Auch möchte ich versuchen, die Fotografierei weniger aufwändig zu gestalten, damit eben Zeit zum Bloggen bleibt.

Ich bin ja ein Wintergeburtstagskind *örgs*, aber der Vorteil ist, dass man Schokoladenkuchen zum Geburtstag servieren kann, ohne dass er fortläuft. Und da ich kinderhafte Kuchen liebe, gibt es auf der Tafel öfter mal den Kalten Hund. Kennt ihr den noch? So simpel und doch immer wieder fein. Kommt meinem Spieltrieb entgegen :o)

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Ihr benötigt für eine kleine Portion:

  • 200 g Kokosfett
  • 30 g Kakao
  • 75 g Puderzucker
  • 2 EL löslichen Kaffee (oder Vanillezucker)
  • 2 Eier (oder 1 Ei XL)
  • 1 Packung Butterkekse (für den typischen Ost-Geschmack Hansa-Kekse…)
  • außerdem: eine kleine Kastenkuchenform, mit einer aufgeschnittenen Gefriertüte ausgelegt

Das Kokosfett langsam im Wasserbad schmelzen, aber nicht zu heiß werden lassen. Währenddessen mischt ihr die trockenen Zutaten, gut gesiebt natürlich, und vermengt sie mit den Eiern. Es sollte gut gerührt werden, damit die Masse homogen wird. Nun das leicht abgekühlte Kokosfett zugeben, immer schluckweise und gut rühren. Wenn sich alles vermischt hat, ist alles wie eine Kugel zusammengeballt.

Nun fang ihr mit der Schokomasse an: 1-2 EL auf dem Boden der Kastenkuchenform verteilen – dann die Kekse einlagig einschichten – wieder Schokomasse aufbringen – wieder Kekse und so weiter und so fort. Wenn etwas zur Seite läuft, ist das nicht schlimm. Da die Masse recht zäh ist, kann man den Verlust mit einem Messer wieder an die Seiten herandrücken oder weiter oben aufbringen, zB wenn es zum Schluss fehlt. Die letzte Schicht ist natürlich auch Schokolade. Lasst alles gut im Kühlschrank durchkühlen.

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Danach könnt ihr ja noch nach Belieben mit Smarties, Kekstieren, Streuseln etc. verzieren, aber eigentlich ist er ja ohne alles. Das Schneiden ist eigentlich nicht schwierig, da die Schokolade nicht allzu fest wird. Ach ja, mächtig ist das Gebäck natürlich, aber was soll’s !! Lasst es euch schmecken.

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Bis bald,

Eure Madame Flavoursome

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Oh Oh… Da hat man im Vorfeld einige Besuche und Treffen eingeplant über die Feiertage und zwischen den Jahren, aber man will sich ja nichts schenken, außer den Kindern oder Eltern vielleicht. Dennoch ist es doch häufig so, dass man sich eine Kleinigkeit mitbringt und wenn man kreativ ist, bietet sich ein Geschenk aus der Küche an. Wenn man aber kurz vorm Fest steht, sind zB angesetzte Kräuteröle noch schwer realisierbar und Zeit hat man eh nicht, also was nun?

Ich finde, was ist schöner, als nach einem frostigen Winterspaziergang etwas zu naschen zu einem heißen Cappuccino? Ich stellte Cappuccinopulver und Schokocrossies her.

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Mit den beiden vorgestellten Rezepten kann man auch am 24.12. noch im Supermarkt die entsprechenden Zutaten einkaufen und loslegen. Cappuccinopulver ist vielleicht nicht trendy, weil viele ja die supertollen Kaffeevollautomaten haben, aber viele mögen das trotzdem, weil es schnell geht. Einfach heißes Wasser auf 2-3 EL Cappuccinopulver und umrühren. Und Schokocrossies Weihnachtsedition, wenn das nicht schon verführerisch klingt!

Ihr benötigt für die Schokocrossies

  • 500 g Kuvertüre oder Schokolade (ich habe 300 g Vollmilchschokolade und 200 g Zartbitterschokolade gemischt)
  • 150 g grob zerkleinerte Cornflakes
  • 100 g gestiftelte Mandeln
  • 2 EL Zimt

Die Schokolade grob zerbröckeln und in einer großen Schüssel im Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen, da sonst später die Schokocrossies zu leicht zerfließen. Dann die Mandelstifte, den Zimt und die Cornflakes mit einem großen Löffel gut unterrühren. Mit Hilfe eines zweiten Löffels kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen und zum Festwerden in den Kühlschrank stellen (für Ungeduldige) oder einfach bei Raumtemperatur über Nacht stehen lassen (für Geduldige).

Nun kann man das Ganze noch hübsch verpacken und einen lieben Weihnachtsgruß darauf vermerken. Man kann hier natürlich auch abwandeln und andere Gewürze, zB Lebkuchengewürz, Kardamom, Ingwer oder anderes verwenden, sowie weiße Schokocrossies herstellen.

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Ihr benötigt für das Cappuccinopulver, Sorte Vanille/Schoko:

  • 100 g löslichen Kaffee
  • 250 g Kaffeeweißer
  • 200 g Zucker (ich habe Vollrohrzucker und normalen Zucker 1:1 gemischt)
  • Bourbonvanille (Vanillextrakt)
  • 100 g lösliches Kakaopulver, wer mag
  • Weihnachtsgewürze nach eurer Wahl

Alle trockenen Zutaten gut miteinander vermengen und hübsch in ein dicht schließendes Glas geben. Darauf einen Hinweis zur Zubereitung und vielleicht auch einen netten Weihnachtsgruß schreiben ;-)

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Ist das nicht fantastisch? Ohne viel Aufwand hat man trotzdem ein geniales, individuelles Mitbringsel erschaffen.

Ein feines Weihnachtsfest wünscht euch eure

Madame Flavoursome

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Ich möchte euch heut gern ein Produkt vorstellen, welches alle Küchenfeen und -feeriche begeistern könnte. Wie wäre es, zuhause eine eigene Schokoladenmanufaktur zu haben? Mit nur 5 Zutaten ist es möglich.

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Ein kleines Team aus München hat sich darauf spezialisiert, mithilfe von hochwertigen Zutaten aus fairem Handel, die die üblichen Produktstandards übertreffen, und einem engen Dialog mit Kunden, um immer neue Ideen zu bekommen, einen Schokohandel zu eröffnen. Alle Liebhaber von Schokolade sollen in der Lage sein, in der eigenen Küche Tafeln zu gießen und dabei variieren zu können, mit Hilfe von vielen innovativen Ideen auf der Website und dem Rezepteblog. Es werden auch Kurse und Firmenevents angeboten. Auf der Homepage findet ihr viele Informationen über ChocQlate, die Crew, Rezepte und das Konzept dahinter. Schön zu wissen, dass alles völlig vegan ist.

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Ich habe zwei 600g Pakete zum Testen zugeschickt bekommen und würde euch gern von meinen Erfahrungen berichten. Zuerst habe ich die Schokolade pur gefertigt und danach eine Rezeptidee ausgetüftelt. Aber erstmal möchte ich euch die Zubereitung berichten:

Im Prinzip geht es in vier Schritten.

  • Man schmilzt die Kakaobutter.
  • Man mischt Kakaobohnen, Kakaopulver, Vanillextrakt und ggf. etwas Salz.
  • Man gibt die Süße in Form von Agavensirup und die geschmolzene Kakaobutter in die Mischung.
  • Man gießt die fertige Schokolade in die Förmchen und lässt sie im Kühlschrank abkühlen.
  • Man genießt feinste, faire, vegane und vor allem mit Liebe hergestellte Schokolade (oder verschenkt sie).
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Nachzulesen ist das hier ;-)

Ich habe es, kurz bevor meine süße Tochter geboren wurde, ausprobiert und war überrascht. Natürlich habe ich keine Conche zuhause, mit der man wie in der Werbung stundenlang conchiert, damit sie Schokolade cremig wird. Sie ist ursprünglicher, so habe ich mir die Aztekenschokolade vorgestellt. Sie schmeckt kräftig, oder süß, je nachdem wie man sie herstellt, aber auf jeden Fall lecker! Das Basisrezept war das erste, was ich getestet habe, und zwar die süße Variante.

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Die zweite Variante war, die Schokolade mit Gewürzen zu versehen. Ich mag Ingwer ganz gern und daher kam meine Idee, eine süße Ingwer-Orangenschokolade herzustellen. Dazu habe ich 1 EL geriebene Orangenschale und 1 TL gemahlenen Ingwer vermischt und zu den Zutaten N° 1-4 gegeben, bevor ich die flüssige Kakaobutter untergerührt habe. Die Schokolade schmeckt so schön nach Weihnachten bzw. finde ich Orange und Ingwer auch unter dem Jahr ganz lecker.

Hier mal ein Bild davon..man kann die geriebene Orangenschale auch zum Schluss auf die gegossene Tafel streuen. Sieht auch gut aus :o)

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Ich finde, es ist eine schöne Möglichkeit, jemanden, der Küchendinge mag, zu beschenken, oder jemandem selbstgemachte Schokolade zu schenken. Außerdem kommt jetzt die kalte Jahreszeit, da macht das doppelt so viel Spaß.

Man bekommt aus einem Set etwa 12 – 14 Tafeln heraus, wenn man die Form 3 hat.

Verlosung:

Wer seine schokoladige Idee mit mir teilt, darf an der Verlosung eines Schokoladensets zum Selbermachen teilnehmen. Eine Form für die Schokolade ist auch dabei. Also seid kreativ und postet mir in den Kommentaren oder an meine Mailadressse madameflavoursome@web.de bis zum 5.12.13 eine Idee, die bisher noch nicht im ChocQlate Rezepteblog aufgetreten und die vegan ist, und ihr seid im Lostopf :o) Ich würde dann zu Nikolaus am 6.12. den Gewinner ermitteln, bekannt geben und danach das Paket an den Gewinner verschicken. Zum Kosten gebe ich eine meiner Ingwerorangenschokoladentafeln oben drauf. Ich freue mich auf eure Ideen!

Bis bald,

eure Madame Flavoursome

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Gestern hatte ich eine Blitzidee! Da mein lieber Mann und ich heute unseren Jahrestag haben, beschloss ich, ihm seine Lieblingskekse zu backen: einfache Mürbeteigkekse mit Nougat gefüllt und mit Schoki überzogen – natürlich besonders kitschig in Herzform, mit wolkig ausschauender weißer Schokolade drauf und der Jahreszahl…sehr mädchenhaft ;-) Ein Bild folgt weiter unten.

Und das Nougat selbst zu machen, fiel mir spontan ein und die Idee gefiel mir gleich. Schon hatte ich den Duft von gerösteten Nüssen in der Nase und dachte, wie klasse, das passt zu Madame Flavoursome, auch wenn es ohne Gewürze funktioniert. Und da ich gerade im Mutterschutz bin, hatte ich einfach mal Muße und probierte wieder ein wenig herum (wer weiß, wie oft ich später dazu komme!)…Voilà!

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Im Prinzip reicht es, wenn man Nüsse, Puderzucker und Schokolade im Verhältnis 1:1:1 verwendet. Aber je nach dem, ob man es etwas schnittfester haben möchte, kann man mehr Schokolade verwenden oder wenn man es cremiger benötigt, tut man Butter dazu. Mein Rezept zeigt das, was ich gestern gemacht habe, aber wie gesagt, Butter kann man auch weglassen.

Ihr benötigt für ca. 400 g Nougat:

  • 100 g Haselnüsse mit Schale
  • 100 g Puderzucker
  • 150 g Bitterschokolade
  • 60 g Butter

Die Haselnüsse müsst ihr erstmal in einer beschichteten Pfanne mit Schale aber ohne Fett rösten, aber nicht zu dunkel werden lassen. Nun die Nüsse abkühlen lassen, lose Schalen entfernen. Die Nüsse werden nun zusammen mit dem Puderzucker in einer Mühle gemahlen. Ich habe den Hackbecher vom ESGE Zauberstab dafür genommen.

Achtung wichtig: man sollte wirklich nur kleine Mengen vermahlen, d.h. ca. 30 g Nüsse + 30 g Puderzucker auf einmal. Denn das wichtige ist hierbei, dass es „ölig gemahlen“ wird. Wenn zuviel im Hackbecher ist, wird es nur vermengt. Wenn weniger drin ist, wird das Öl herausgearbeitet beim Mahlvorgang und das riecht man auch an der Masse – dieses schöne Nussige wie vom Nougat. Hier seht ihr mal den Unterschied dargestellt: links noch krümelig, rechts klumpiger – das Öl ist ausgetreten.

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Der Vorgang nimmt etwas Zeit in Anspruch, aber es lohnt sich. Anderenfalls bekommt man kein cremiges, nussiges Nougat hin.

Jetzt wird (in einem ausreichend großen Gefäß!) die Schokolade im Wasserbad geschmolzen, später die Butter dazu gegeben. Schön rühren, bis es glatt ist. Nun nach und nach die Nussmasse untermischen, dabei kräftig rühren. Das ist wichtig, dass keine Klümpchen zurückbleiben. Dafür braucht man schon einiges an Armkraft und Geduld!

Zum Backen kann man die Masse natürlich gleich verwenden, wenn man aber Pralinen oder Nougatstangen damit machen möchte, muss sie abkühlen. Dazu die lauwarme Masse auf ein Backpapier streichen, so dick und groß wie man es haben will. Sie verläuft eigentlich nicht. Dann ab in den Kühlschrank und später so zuschneiden, wie man es benötigt.

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Es ist so ein Rezept, wie ich es liebe: man kann alles mögliche an Nüssen verwenden (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Pistazien, vllt auch Cashewkerne) und weiße, helle oder dunkle Schokolade nehmen. Zusätzlich bietet es sich an, das Nougat anschließend noch mit ganzen Nüssen zu verarbeiten, so wie man das manchmal zu kaufen bekommt, oder man variiert mit Gewürzen.

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Wieder eine tolle Geschenkidee, sowas mag ich..Nougat essen ja wirklich viele gern :-) Und das Gute ist: man kann sich auch gleich was für die Backsaison auf Vorrat machen (habe gestern 800 g hergestellt!!!). Wenn man sauber arbeitet, hält sich Nougat gut verschlossen eine Weile. Nur einfrieren geht nicht.

Und jetzt kommen noch die Kitschkekse *peinlich peinlich*

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Dann wünsche ich allen Naschkatzen viel Spaß beim Nachmachen,

eure Madame Flavoursome

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Frühlingspralinen

So langsam gehen mir im Winter, zur Nichtweihnachtszeit, die Ideen zum Kochen mit Gewürzen und Kräutern aus. Kräuter sind ja vielleicht bald wieder aktuell. Habe nämlich ein Experiment vor, auf das ich mich schon riesig freue. Mehr dazu später.

Jetzt möchte ich euch erstmal ein bisschen Farbe und Freude auf den Frühling schicken. Dafür habe ich mir diese einfache Art, etwas besonderes in der Küche zuzubereiten, ausgesucht: Frühlingspralinen! Das kann wirklich jeder nachmachen und ich finde, das ist eine tolle Art, ein individuelles Geschenk zu machen. Zum Beispiel zu Ostern oder einfach so, als Dankeschön.

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Ihr benötigt:

  • weiße Schokolade, etwa 150 g
  • Geschmacksträger nach Wunsch, ich hatte: geriebene Marzipanrohmasse & essbare Rosenblütenblätter, Müslicrisp & kleine Zierperlen, geriebene zartbittere Schokolade
  • eine Silikonform für Pralinen

Die Schokolade wird in einer Tasse in einem Wasserbad geschmolzen. Einmal richtig abkühlen. Dann wieder erhitzen. In der Zwischenzeit für die obere Pralinenhälfte die gewünschten Zutaten in die Form geben. Mit einem kleinen Löffel die flüssige Schokolade vorsichtig darauf geben und leicht drücken, damit eventuelle Luftblasen herauskommen. Nun weitere Zutaten, wie zB Crispflocken, hinzufügen und nochmal Schokolade drüber geben. Leicht mit dem Löffel verrühren. Zum Schluss mit einem Spatel oder länglichem Messer die Oberfläche glattziehen, damit die Pralinen einen geraden Fuß bekommen. Trocknen lassen und dann vorsichtig aus der Silikonform lösen.

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Folgende Sorten habe ich hergestellt: vorn seht ihr Stracciatella (hergestellt mit geriebener Bitterschokolade oben und am Fuß), rechts dahinter Marzipan-Rosenpralinen, hergestellt aus geriebener Marzipanrohmasse und essbaren Rosenblütenblättern, links dahinter sind die Crisppralinen aus Müslicrisp und kleinen Zierperlen.

Man kann, bis auf Rosenwasser und Alkohol, die Pralinen mit vielerlei Zutaten verfeinern… Cornflakes, Rumaroma, Marshmallows, Pfeffer, Nüsse, Trockenfrüchte, Gummibärchen, etc. … Lasst eurer Fantasie freien Lauf :-) Die oder der Beschenkte wird sich auf alle Fälle über so ein liebevolles Geschenk freuen.

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Salbeibonbons

Salbei auf Irisch: Sáiste

HAPPY NEW YEAR und alles erdenklich Gute wünsche ich euch :-) Mögen sich eure Träume erfüllen und die Sorgen in der hintersten Ecke verschwinden.

Zum Start ins neue Jahr gibt es gleich mal ein neues Experiment. Nachdem ich, wie mittlerweile jedes Jahr kurz nach Weihnachten, meine Lieblingskataloge für Garten und Kräuter durchgeblättert habe (Dreschflegel und Rühlemanns), entdeckte ich, dass bei Rühlemanns mittlerweile auch Kochrezepte mit Kräutern angegeben werden, beigesteuert von den Rühlemanns-Mitarbeitern. Das find ich irgendwie klasse, denn auf manche Ideen kommt man gar nicht. Zum Beispiel, es doch mal mit Salbeibonbons zu probieren.

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Da ja nun grad eine ungünstige Zeit für Salbeiernte ist, dachte ich, ich schau mal, da ich nicht alles abgeerntet hatte im Herbst. Siehe da! Durch den bisher milden Winter gab es noch viele kleine Blättchen vom Gartensalbei und vom goldblättrigen Salbei zu ernten. Und es ergab genau die Menge, die ich benötigte. Hab die kleinen Salbeis dann natürlich wieder fein zugedeckt, damit sie nicht frieren im Winter. Doch den Duft von frisch geerntetem Salbei ließ mich vom Sommer träumen… Und Gartenplanung sowie Saatgutbestellung kann man ja jetzt wunderbar machen. Vorfreude ist die beste Freude :)

Ihr benötigt:

  • 200 g Zucker
  • 1 EL Honig
  • 20 g sehr fein geschnittene Salbeiblätter (hab ich mit dem kleinen Hackbecher vom ESGE Zauberstab sehr fein bekommen!)
  • etwas Puderzucker zum Wälzen
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Den Zucker in einer beschichteten Pfanne schmelzen – aufpassen, dass es nicht anbrennt, da es sonst bitter wird. Dann den Honig und die Salbeiblätter hinzufügen. Gut rühren (am besten mit einem Holzlöffel mit abgeflachter Seite), es schäumt etwas. Ihr könnt euch vorstellen, dass heißer Zucker weh tun kann, wenn man es auf die Haut bekommt…also schön vorsichtig sein!

Mit einem Esslöffel nun vorsichtig kleine runde Kleckse auf ein mit Backpapier belegtes Blech machen. Die Kleckse verlaufen sehr und verschmelzen ineinander, aber ich habe sie nach dem Festwerden dann einfach auseinandergebrochen.

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Zum Schluss sollte man sie in Puderzucker wälzen, damit sie nicht zusammenkleben. Sie sehen zwar scharfkantig aus, es fühlt sich aber nicht so an im Mund. Sie sind schön flach und zart. Allerdings hätte ich natürlich gerne so richtig runde Bonbons…gibt es Förmchen dafür?? Kennt jemand sowas? Ihr bekommt das bestimmt etwas hübscher hin als ich…aber sie sind lecker und helfen.

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Hach, das war wieder so ein Experimentierding, was mein Herz hüpfen ließ. Salbeibonbons werden ja immer mal gebraucht und diese schmecken so natürlich. Man sollte sie luftdicht aufbewahren, damit sie nicht weich werden und kleben. Habe ein dichtendes Bügelglas genommen. Viel Spaß damit!

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