Posts Tagged ‘Sommer’

Oregano auf Französisch: Marjolaine bâtarde

Wer hat auch noch Not, seine Zucchini unterzubringen? Glücklicherweise hält sich Zucchini ganz gut, aber nach einer gewissen Zeit gehen einem die Ideen aus. Gemüsepfanne, Suppe, Zucchinikuchen, Flammkuchen…hatte ich alles schon. Zugegebenermaßen ist Zucchini ein eher langweiliges Gemüse und haltbarmachen lässt es sich relativ schlecht. Frisch schmeckt sie immer noch am Besten. Wie wäre es also mit einer Quiche? Zucchini, Reis und dazu ein paar frische Tomaten, direkt vom Strauch und natürlich ein paar Kräutern? Lecker!

Inspiriert hat mich hierzu Méditerranée von ihrem gleichnamigen Bücherblog, die ihr schon von meinem Beitrag aus dem Juni kennt. Ich habe das Rezept mit Oregano, Cocktailtomaten und Parmesankäse etwas verwandelt und Voilà, so sieht es aus:

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Die Zubereitung ist sehr einfach. Man braucht keine Waage oder Messbecher und wer keine Tarteform hat, kann ja auch eine Springform (28 cm) verwenden. Ich habe die Quiche nicht gedeckt. Wer sie decken möchte, sollte doppelt so viel Blätterteig verwenden.

Ihr benötigt:

  • 4 Teile vom TK Blätterteig
  • 3 kleine Zucchni oder eine halbe große (wie auf dem Bild)
  • 125 g oder einen Beutel Reis (parboiled oder Langkorn)
  • 2 Becher Créme Fraiche (oder Schmand)
  • 2 Eier
  • Reibekäse (habe ca. 100 g vewendet)
  • Salz & Pfeffer
  • 3 EL Oregano getrocknet
  • 10 Cocktailtomaten
  • etwas Parmesankäse

Zunächst kocht ihr den Reis etwa 6 Minuten vor. Das Gemüse waschen, aber die Zucchini sollte nicht geschält werden.

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Währenddessen kann die Springform schon mit Backpapier ausgekleidet werden. Die leicht aufgetauten Blätterteig-Rechtecke müsst ihr nun so in die Springform einbringen, dass der Boden ganz bedeckt ist, aber auch ein kleiner Rand stehen bleibt. Ich habe versucht, die Ecken der Rechtecke zu nutzen, um so einen hübschen Zickzack-Rand zu erhalten. Das macht optisch was her.

Die Zucchini in kleine Stücke schneiden – das Weiche aus der Mitte sollte bei großen Exemplaren weggelassen werden – und mit vorgekochten Reis, Créme fraiche, den Eiern, dem Käse und den Gewürzen gut verrühren. Alles auf den Blätterteig gießen. Die gewaschenen Kirschtomaten halbieren und auf die Quiche legen. Nun einfach etwas Parmesan drüberstreuen und für 35 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen schieben. Die Oberseite sollte etwas goldbraun werden.

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Wenn die Quiche kurz abgekühlt ist, schneidet man sie in 6 Teile..wie bei einer Pizza. Dazu schmeckt ein frischer Tomaten- oder Blattsalat mit italienischen Kräutern gut.

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Für mich ist das eins der leckersten vegetarischen Essen, die ich kenne. Es geht schnell (denn, wir hatten es ja schon: wer hat schon Lust, bei sonnigem Strahlewetter lange in der Küche herumzustehen!) und ist total unkompliziert. So mag ich das!

Liebe Méditerranée, vielen Dank für dieses tolle Rezept :o)

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Einen schönen Start in die Woche wünsche ich euch,

eure Madame Flavoursome

Read Full Post »

Auf einer Party an einem Samstag, wo alle Knoblauch essen, und man am Sonntag nicht zur Arbeit muss, kann man sich so richtig austoben :o) Keiner macht einem danach eine gerümpfte Nase und man tut etwas für die Durchblutung, Cholesterinspiegelsenkung und eine antibakterielle Wirkung wird dem Knoblauch auch noch nachgesagt.

Ein Klassiker auf unserer alljährlichen spätsommerlichen Geburtstagsfeier ist das Knoblauchbrot. Und Tsatziki wird ja auch stets gern gegessen. Also stelle ich euch heute zwei wirklich einfach zuzubereitende Partybuffetbewohner vor, die gut ankommen, bei unseren Gästen jedenfalls. Das Schöne ist, man kann sie gut vorbereiten, denn wer hat schon Lust, während alle anderen feiern, in der Küche herumzustehen ;-)

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Ihr benötigt für das Knoblauchbrot

  • 1 Stück (250 g) weiche Butter
  • 1-1,5 Knollen (!) Knoblauch
  • Salz
  • 1 Krustenbrot, bereits geschnitten

Hier liegt der Hauptanteil der Arbeit im Knoblauchzehenschälen und -hacken. Wenn ihr dies gemacht habt, einfach mit gutem Salz zu der weichen Butter mischen. Gut ist, das Ganze etwas ziehen zu lassen. Nun zwischen jede Scheibe des Krustenbrotes die Knoblauchbutter schmieren, nicht zu dünn. Das Brot wieder so zusammensetzen, dass es einen Laib ergibt. Ich teile es immer in zwei Teile, das macht sich besser im Ofen wegen dem Platz.

Jeweils einen langen Streifen Alufolie mit der glänzenden Seite nach innen vorbereiten, das halbe Laib Knoblauchbrot draufsetzen und die Enden so verschließen, dass nichts auslaufen kann. Dann für 20-25 Minuten in den heißen Ofen (150 °C reicht). Die Kruste wird dadurch noch einmal knuspriger und die Butter schmilzt schön und zieht ins Brot ein. Nach der vorgegebenen Zeit entnehmen, die Scheiben etwas auffächern und als Beilage oder pur genießen!

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

für den Tsatziki

  • 500 g griechischer Joghurt, 10% Fett
  • 1 Salatgurke
  • 5 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig

Es gibt zwei wichtige Dinge, die man bei der Herstellung von Tsatziki beachten muss: der Joghurt sollte mind. 10% Fett haben, d.h. entweder griechischer oder türkischer Naturjoghurt eignen sich gut. Und die Salatgurke muss nach dem Raspeln etwas entwässern. Dafür die Gurke grob raspeln, in ein Sieb geben, salzen und 20 Minuten stehen lassen. Dann mit einer Gabel ausdrücken.

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

In der Zwischenzeit den Joghurt mit dem Öl und dem Essig anrühren. Die Knoblauchzehen sehr fein hacken und unterrühren. Wenn die Gurken entsaftet sind, auch diese unterrühren. Die Creme sollte am besten schonmal über Nacht im Kühlschrank ziehen. Dann ist sie bereit für Backofenkartoffel, Steak & Co. Ich glaube, durch den Weißweinessig bekommt sie auch noch mal den besonderen Touch.

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

So dann, vielleicht habt ihr ja Lust, einen der beiden Partyklassiker für eine herbstliche Grillfete zuzubereiten.

Ich hätte es dieses Jahr ja gerne mit eigenem Knoblauch probiert. Den sollte man ja im Vorjahr stecken, und zwar idealerweise als Nachbarn für Erdbeeren, da von diesen Grauschimmel ferngehalten wird. Er trieb auch super aus, aber als es dann so nass wurde (ihr erinnert euch daran, dass es Anfang Juni so viel regnete), verzog er sich wieder…so wie fast alles Wurzelgemüse darunter gelitten hat. Nun gut, die Erdbeeren waren dafür trotzdem reichlich und auch lecker :-)

Ich wünsche euch was,

eure Madame Flavoursome

Read Full Post »

Zitrone auf Lateinisch: Limo

Träumt man von Italien, fallen einem Sonnenschein, Eiscreme, mediterrane Leckereien, tolle Weine, Olivenhaine und Zitronenbäume ein. Zitrone ist für mich typisch italienisch, ebenso Mandeln in Form von Gebäck. Und beides zusammen ergeben die unnachahmlichen biscotti di mandorla, welche es in verschiedensten Ausführungen gibt: als Zungen, als Kugeln etc.

Ich poste gerade ein „altes Rezept“, da ich die Kekse alle schon aufgegessen habe *schäm*, aber da sie so einfach sind, mach ich mir sie gern wieder. Den Duft habe ich schon beim Anblick der Kekse in der Nase…

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Ihr benötigt für etwa 25 Kekse:

  • 200 g Mandeln
  • 2 Eiweiß
  • Salz
  • 85 Zucker
  • 85 g Puderzucker
  • Bourbon-Vanillezucker
  • Abrieb von 2 Biozitronen oder 1/2 Packung geriebene Zitronenschale
  • evt. Puderzucker zum Bestäuben

Die Mandeln ohne Schale mahlen. Das Eiweiß steif schlagen, dabei Salz, Zucker, Puderzucker und Vanillezucker unterrühren. Den Abrieb der Zitronen und die Mandeln unterheben. Aus dem Teig formt ihr mit nassen Händen kleine Brote, etwa fingerlang. Die Brote auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Nun kann man, wer mag, Puderzucker aufstäuben. Die Brote werden 12 h an der Luft getrocknet.

Dann den Ofen auf 160 °C vorheizen und die Brote etwa 15 min backen. Am besten ist, wenn sie innen etwas weich sind und außen goldbraun. Abkühlen lassen. Aufbewahrung ist ideal in einer luftdichten Keksdose.

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Ich finde diese Kekse so lecker im Sommer, da durch die viele Zitrone eine erfrischende Note entsteht. Und man hat mit einem Keks gleich eine Art Minidessert. Sie eignen sich auch als super Mitbringsel, wenn man irgendwo zum Grillen eingeladen wird, oder einfach so, am Strand, am Badesee, auf einer Wiese auf der Picknickdecke…

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Viel Spaß beim Nachbacken wünscht euch Madame Flavoursome :-)

Read Full Post »

Zucchinikuchen? Fragende Blicke erhielt ich bei diesem Vorschlag, aber ich bin ja da rigoros und backe einfach los. Hatte das selbst noch nie versucht vorher, aber Zucchini ist ja relativ geschmacksneutral, somit konnte es ja nicht so schief gehen. Und Juli/August ist Hochsaison für Zucchini, so dass man sich ja immer was Neues in der Küche überlegen muss!

Das Schöne ist, dass die derzeitigen Temperaturen endlich wieder Schokolade zulassen *freu* Somit habe ich den Vorschlag aus der aktuellen Lecker Bakery aufgegriffen und diesen Kuchen nachgebacken, der sich perfekt für ein Outdoorkaffeetrinken eignet. Wir haben ihn an einem lazy Sonntagnachmittag in der Gartensonne genossen und befanden ihn: köstlich!

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Ihr benötigt:

  • 3 Eier
  • 350 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 ml Öl, geschmacksneutral
  • 200 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g Zucchini, geraspelt und etwas ausgedrückt
  • 150 g Zartbitterkuvertüre
  • 25 g Kokosfett
  • 150 g Sahne, ungeschlagen

Die Eier schlagt ihr kräftig mit dem Schneebesen auf und vermengt dies mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz. Es muss schön schaumig sein. Dann werden Mehl, Haselnüsse und Backpulver vermengt und untergemischt. Zum Schluss werden die geraspelten Zucchinistreifchen beigemengt.

Der Ofen sollte auf 175 °C vorgeheizt sein. Nun eine Kastenform von 25 cm Länge fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Teig einfüllen und 50 Minuten backen – Stäbchenprobe durchführen. Dann evt für 10 Minuten noch mal backen, aber Alufolie oben drauf tun. Nun abkühlen lassen.

Für den Guss Sahne und Kokosfett erhitzen. Die gehackte Kuvertüre darin schmelzen und die Masse etwa 5-10 Minuten abkühlen lassen. Den Kuchen vorsichtig esslöffelweise damit überziehen und die Kuvertüre fest werden lassen.

So sieht das dann im Original aus:

Zucchinikuchen Schokoguss 2

Der Schokoguss ist eher cremig und wird nicht ganz fest. Das macht den Kuchen (neben der Zucchini) recht saftig.Man könnte auch noch etwas Schlagsahne dazu servieren.

Und vielleicht habt ihr euch gefragt, woher das Geschmiere auf dem Kuchenstück in Bild 1 kommt… Nicht jeder Kuchen ist perfekt :-) Meiner ist in der Mitte eingerissen und dann beim Abkühlen zusammengefallen. Ein „gefährlicher“ Schlund ist entstanden. In diesen Schlund fließt dann die Schokolade, wenn man den Kuchen überzieht.

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Die Schokolade tritt lavaartig wieder aus beim Schneiden. Mh lecker…

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Ich liebe solche Momente, wenn man unerwartet so eine Schokoüberraschung oder eine schöne dicke Schokostelle in einer Hohlfigur erwischt, oder nen extra knusprigen Streusel, oder einen Popcorn mit viel Zucker dran.. Juhu!

Guten Appetit wünscht euch

Madame Flavoursome

Read Full Post »

Rosmarin auf Isländisch: Sædögg

Bei der tollen Sommerhitze hat ja kaum jemand Lust zu kochen, ich jedenfalls nicht. Das Schöne ist, dass das derzeitige Angebot der Natur einem viele andere Möglichkeiten gibt, leckeres Essen zuzubereiten…und..man kann es draußen genießen, wenn man ein lauschiges, schattiges Plätzchen findet. Hervorragend eignet sich für solche Fälle ein Flammkuchen, der mit frischen Beeren und Rosmarin daherkommt:

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Diese Inspiration habe ich aus der Brigitte, nur habe ich es ein wenig abgewandelt. Blaubeeren bekam ich nämlich nicht, daher mussten Heidelbeeren ran. Und ich finde, der herbe Geschmack der Heidelbeeren harmoniert super mit Rosmarin, diesem Nadeligen, Ätherischen… Zucchini und den Rosmarin habe ich vom Garten geschenkt bekommen, welch ein Glück, dass Sommer ist!

Und da mich selbst das Sitzen am Laptop im abgedunkelten Haus, bei draußen 38°C und im 9. Monat schwanger, ins Schwitzen bringt, lass ich das lange Vorwort einfach mal ;-)

Ihr benötigt für 3 Portionen:

  • 350 g Mehl
  • 200 ml Wasser
  • 1/2 Pck. Trockenhefe
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 150 g Heidelbeeren (frisch oder TK)
  • 200 g Frischkäse Doppelrahm
  • Salz & Pfeffer
  • 4 Zweige Rosmarin
  • 50 g Parmesankäse

Zunächst aus Mehl, Wasser, Hefe, Salz und Olivenöl mit den Händen einen glatten Teig kneten. Dieser muss jetzt etwa 1 Stunde gehen. Danach drei runde, dünne Fladen ausrollen und in die gewünschte Form bringen. Der Ofen kann schon mal auf 220 °C vorgeheizt werden.

Den Frischkäse mit Salz, Pfeffer und von zwei Zweigen gehacktem Rosmarin anrühren. Auf die Fladen streichen. Jetzt kann man schon etwa die Hälfte des Parmesankäses auf den Belag streuen. Dann die Zucchini gut waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Fladen damit belegen. Nun die Heidelbeeren (man kann sie gern etwas antauen lassen, wenn sie TK sind) auf den Zucchinischeiben verteilen und mit dem restlichen Parmesan bestreuen. Im Ofen nun etwa 12-15 Minuten, je nach gewünschter Bräune, backen.

Zur Dekoration kann man noch einen Rosmarinzweig danebenlegen. Das Auge isst ja bekanntlich mit und außerdem finde ich die Farbgebung dieses Essens sooo toll :-) Das ist doch echt klasse!

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Man muss wirklich nicht lange am Herd stehen und kann es gut vorbereiten. Dann hat man noch viel Zeit, sich abzukühlen oder die Beine hochzulegen, während der Herd alles erledigt. Guten Appetit.

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Read Full Post »

An einem nicht ganz so sommerlichen Sonntagnachmittag und in Erwartung von liebem Besuch mache ich gern Kuchen mit einer Creme statt praktischem, handlichem Kuchen. Und außerdem finde ich den Geschmack von Mokka so schön altmodisch kaffeerundenmäßig, aber eben auch nicht herkömmlich und gedankenlos. Ich hoffe, jemand kann das nachvollziehen mit meinem wirren Gedankengut. Zum Beispiel mag ich die gute alte Mokkatorte, wo auf jedem Stück Torte ein Sahnehäubchen mit einer Mokkabohne drauf ist. So eine Mokkatorte macht schon bisschen mehr Mühe als ein Napfkuchen oder Käsekuchen, aber ist auch kein Festkuchen wie Buttercremetorte oder so.

Damit man es ein bisschen cooler bekommt, kann man auch Espresso-Mascarpone-Schnitten machen (oder als runden Kuchen):

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Diese sind (natürlich) sehr gehaltvoll, aber ich finde, sie passen gut zu einem Sonntagnachmittag mit Freunden…dazu schöne handgemachte Kaffeespezialitäten…nix da mit italienischem Kaffeevollautomat. Die Mokkakanne muss her! Gepaart mit frischer Zitrone und Stracciatella in einer schönen Creme ist der Kuchen bereit für das perfekte Gelage.

Ihr benötigt (für 1 Kuchen aus einer Springform 26 cm oder Viereck 17x27cm):

  • 8 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 EL starker kalter Espresso
  • Zitronenschale von 2 Zitronen (bio)
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 130 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver oder Natron
  • 100 ml starker Espresso
  • 500 g Mascarpone
  • 5 EL Milch
  • 1 ausgequetschte Zitrone
  • 200 g Sahne
  • Vanillezucker nach Geschmack
  • 2 EL Schokosplitter

Espresso-Mascarpone-Schnitte 2

Am Vortag sollte der Teig gebacken werden. Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und die Backform fetten. Nun 8 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen, hierzu das Salz und 50 g des Zuckers in den Eischnee geben. Die Eigelb mit Vanillezucker und dem restlichen Zucker mit der Hand schaumig rühren. Die 2 EL Espresso und die Zitronenschale einfügen.

Nun die Hälfte der Nüsse in die Eigelbmasse geben. Eischnee vorsichtig unterheben. Das Mehl und die Nüsse, sowie das Backtriebmittel trocken mischen und zur Eiermasse geben. Vorsichtig alles locker mit einem Schneebesen mischen, aber es sollte noch sehr fluffig sein. Teig in die Form füllen und glattstreichen. ~ 45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Wenn der Kuchen fertig ist, kurz stehen lassen, die äußere Form entfernen und über Nacht ruhen lassen.

Am nächsten Tag schneidet ihr den Tortenboden einmal (oder wer mag, zweimal) quer durch. Das kann man mit einem langen schmalen Messer oder einem Faden machen. Den unteren Boden mit den 100 ml erkalteten Espresso tränken.

Nun die Mascarpone mit der Milch und dem Zitronensaft glattrühren. Die Sahne steif schlagen, dabei den Vanillezucker unterheben. Die Sahne wird zusammen mit den Schokosplittern unter die Mascarpone gemischt – die Masse muss insgesamt schön glatt sein! Die Hälfte der Mascarponecreme auf die untere Teighälfte streichen und die obere Teigplatte aufsetzen. Die restliche Masse schön ringsherum und oben verteilen, so dass es chic aussieht.

Den Kuchen sollte man noch mal etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bevor man ihn anschneidet. Zum Kuchen passt hervorragend Latte Macchiato oder Espresso. Und jetzt lasst es euch schmecken, es ist noch genug da!

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Read Full Post »

Ringelblume auf Englisch: Marigold

Das mit der schönen Art meine ich wörtlich! Ringelblumensalbe ist ein fabelhafter Weichmacher für trockene Winterhaut.  Vor allem Hände und Füße freuen sich auf eine Packung mit Ringelblumensalbe. Es soll ja Leute geben, die nachts Socken anziehen *hüstel* ;-) Wenn man dann vorher einfach schön mit Ringelblumensalbe eincremt, Socken drüberzieht, seinen Schönheitsschlaf macht…dann bleiben die Füße streichelzart. Auch bei rissiger oder leicht verletzter Haut macht sie sich gut.

Das Rezept ist mehrfach erprobt und ich möchte es euch gern weitergeben. Die Zutaten bekommt man alle in der Apotheke, das verwendete Bienenwachs habe ich von einer Bekannten, die imkert und die Blüten aus meinem Garten.

Ihr benötigt für etwa 100 ml Salbe:

copyright by madameflavoursome

  • 100 ml Mandelöl (es geht auch Olivenöl, aber das riecht seltsam dann..)
  • 20 g Bienenwachs
  • 20 g Kakao- oder Sheabutter, als Plättchen oder Pulver
  • 1 Hand voll getrockneter Ringelblumen (oder auch frische!)

außerdem

  • 2 kleine saubere Gefäße
  • einen Topf
  • 1 Trichter
  • 1 sauberes Tuch

copyright by madameflavoursome

Zuerst wird das Öl vorsichtig in einem Topf erhitzt. Wer sich nicht sicher ist, nimmt lieber ein Wasserbad, denn man sagt, auf mehr als 70°C sollte es nicht erwärmt werden. Dann werden Kakaobutter und das Bienenwachs zugegeben und geschmolzen. Immer mal schwenken oder rühren. Zuletzt streut ihr die Blüten hinein und verrührt es gut. Wenn die Mischung aufgeschäumt ist, den Topf vom Herd ziehen und den Ansatz über Nacht ruhen lassen.

 

Am nächsten Tag erwärmt ihr das nochmal und gießt es durch ein sauberes Tuch in die Salbendöschen; dabei muss schnell und präzise gearbeitet werden, deshalb ist ein Trichter ganz hilfreich. Jetzt muss die Salbe nur noch abkühlen. Sie ist bei sauberem Umgang etwa ein halbes Jahr haltbar.

copyright by madameflavoursome

copyright by madameflavoursome

Read Full Post »

Older Posts »