Posts Tagged ‘Soulfood’

…und ich tauche mal wieder aus der Versenkung auf…Ich hoffe, ihr habt mich nicht vergessen ;-)

Ich habe zwar sehr oft in der Küche gestanden im Januar, aber immer nie so richtig Zeit gehabt, die Backwerke und Kochtopfkreationen hübsch zu arrangieren oder zu fotografieren. Jetzt ist es etwas ruhiger geworden und ich habe mir vorgenommen, wieder zu bloggen, aber den Umfang ein wenig zu reduzieren. Auch möchte ich versuchen, die Fotografierei weniger aufwändig zu gestalten, damit eben Zeit zum Bloggen bleibt.

Ich bin ja ein Wintergeburtstagskind *örgs*, aber der Vorteil ist, dass man Schokoladenkuchen zum Geburtstag servieren kann, ohne dass er fortläuft. Und da ich kinderhafte Kuchen liebe, gibt es auf der Tafel öfter mal den Kalten Hund. Kennt ihr den noch? So simpel und doch immer wieder fein. Kommt meinem Spieltrieb entgegen :o)

copyright by madameflavoursome

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Ihr benötigt für eine kleine Portion:

  • 200 g Kokosfett
  • 30 g Kakao
  • 75 g Puderzucker
  • 2 EL löslichen Kaffee (oder Vanillezucker)
  • 2 Eier (oder 1 Ei XL)
  • 1 Packung Butterkekse (für den typischen Ost-Geschmack Hansa-Kekse…)
  • außerdem: eine kleine Kastenkuchenform, mit einer aufgeschnittenen Gefriertüte ausgelegt

Das Kokosfett langsam im Wasserbad schmelzen, aber nicht zu heiß werden lassen. Währenddessen mischt ihr die trockenen Zutaten, gut gesiebt natürlich, und vermengt sie mit den Eiern. Es sollte gut gerührt werden, damit die Masse homogen wird. Nun das leicht abgekühlte Kokosfett zugeben, immer schluckweise und gut rühren. Wenn sich alles vermischt hat, ist alles wie eine Kugel zusammengeballt.

Nun fang ihr mit der Schokomasse an: 1-2 EL auf dem Boden der Kastenkuchenform verteilen – dann die Kekse einlagig einschichten – wieder Schokomasse aufbringen – wieder Kekse und so weiter und so fort. Wenn etwas zur Seite läuft, ist das nicht schlimm. Da die Masse recht zäh ist, kann man den Verlust mit einem Messer wieder an die Seiten herandrücken oder weiter oben aufbringen, zB wenn es zum Schluss fehlt. Die letzte Schicht ist natürlich auch Schokolade. Lasst alles gut im Kühlschrank durchkühlen.

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Danach könnt ihr ja noch nach Belieben mit Smarties, Kekstieren, Streuseln etc. verzieren, aber eigentlich ist er ja ohne alles. Das Schneiden ist eigentlich nicht schwierig, da die Schokolade nicht allzu fest wird. Ach ja, mächtig ist das Gebäck natürlich, aber was soll’s !! Lasst es euch schmecken.

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Bis bald,

Eure Madame Flavoursome

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Ein Wochenende, bevor meine süße kleine Tochter zur Welt kam, gab es leckere Zimtschnecken im Garten. Das Wetter war toll, die Sonne schien und wir ließen die Seele baumeln. Wer hätte gedacht, dass so bald alles anders ist :o)

Aber eigentlich gehören zimtige Gebäcke doch eher in den Herbst? Finde ich auch, und deshalb schicke ich euch das Rezept so in der Zeit, bevor es weihnachtlich wird. Man kann es super auf der Hand essen, und was gibt es schöneres, als eine Pause zwischen den Herbstarbeiten im Garten mit Kaffee und leckeren Zimtschnecken?

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Ihr benötigt für etwa 50 Stück:

  • 150 g Butter (Kerrygoldbutter!)
  • 500 ml Milch
  • 50 g Hefe
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kardamom gemahlen
  • 1000 g Mehl Typ 405
  • 75 g Butter (noch wichtiger: Kerrygoldbutter)
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Zimt
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Zucker zum Bestreuen

Butter schmelzen. Das Mehl etwas vorwärmen. Den Zucker und die Hefe in der Milch auflösen. Dann aus Mehl, gezuckerter Milch, Butter und den beiden Gewürzen einen Hefeteig mit der Hand kneten. Den Teig kann man ruhig ein bisschen werfen und schlagen. Dann mit einem Handtuch abgedeckt an einem warmen Ort für 30-40 Minuten gehen lassen.

Den Teig nochmal kneten und jeweils in Rechtecke ausrollen (vorher evt teilen, ist ja doch viel Teig!). Schön dünn ausrollen. Dann mit der restlichen Butter flüssig dick bestreichen. Aus dem Zucker und dem Zimt eine Mischung machen und dick bestreuen. Längs aufrollen und die Teigrolle in ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden. Auf das Blech legen, nochmals gehen lassen in 30 Minuten – wird doppelt so groß (das sieht man auf dem Foto).

Zu guter Letzt die Schnecken mit Ei bestreichen und nochmal mit Zucker bestreuen. Bei 225 °C für max. 10 Minuten backen (mittlere Stufe) und dann mit einem sauberen Handtuch abgedeckt abkühlen lassen.

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Oben sind die frisch geschnittenen Schnecken, darunter die aufgegangenen Schnecken und unten die gebackenen Schnecken. Ich mag dieses Bild, es ist so schön grafisch.

Lecker sind die Schnecken ganz frisch und noch warm, aber sie halten sich auch eine Weile, wenn man sie luftdicht verpackt. Macht sich gut beim Wandern. Los dann…raus an die frische Luft und nebenher naschen!

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Je dünner man den Teig ausrollt, desto mehr Zimt kann man unterbringen ;-) Und hübscher sind sie auch, wenn die Schichten so fein aussehen.

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Guten Appetit…das Baby ruft gerade und ich melde mich bald wieder *ahoi*

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Ich habe ja in meinem Blog kurz vor Weihnachten 2012 einen selbstgemachten Chaisirup vorgestellt, von dem ich immer noch eine halbe Flasche zuhause hatte. Damit ich mir das Vergnügen des Zubereitens von dem leckeren Sirup bald wieder gönnen darf, überlegte ich, wie man ihn sinnvoll verwerten kann. Und außerdem hatte ich kein Müsli mehr im Haus. Wie kommen beide nun zusammen? Der Sirup war ideal für ein gewürziges Müsli, also sollte es sein :-)

Ich habe mich für ein Knuspermüsli mit Nüssen und Schokostreuseln entschieden:

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Allerdings kann man wirklich aus vielen Dingen Müsli selbst mischen. Man kann da unglaublich kreativ sein! Entweder als normales Müsli oder man macht eben ein Knuspermüsli. Für die knusprigen Klümpchen im Müsli muss eine „Karamellisierung“ durchgeführt werden, wofür man entweder eine Zucker-Öl-Sirup-Komponente nimmt oder man arbeitet mit Honig und Butter. Darüber hinaus kann man alle möglichen Sirup, Nüsse, Kokosraspel, Trockenfrüchte, Schokolade verschiedenster Art, Keksbröckchen usw. verwenden.

Ihr benötigt für ein großes Glas Knuspermüsli mit Schoko und mit leckerem Chaigeschmack:

  • 100 ml Chaisirup
  • 2 EL Öl, neutrales
  • 2 EL Rohrzucker
  • 250 g Haferflocken
  • 50 g Mandeln
  • 30 g Cashewkerne
  • Schokostreusel

In einer beschichteten Pfanne werden Zucker, Öl und Sirup miteinander erhitzt, so dass eine gleichförmige Flüssigkeit entsteht und alles gelöst ist. Die gehackten Nüsse und die Haferflocken nun dazu geben und gut mischen, bis rundherum alles benetzt ist. Die Masse muss auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech getan werden. Den Backofen heizt ihr auf 130 °C vor und dann ab hinein mit dem Blech. Die Haferflockenmasse nun etwa 1,5 Stunden trocknen. Dabei ab und zu umrühren, darauf achten, dass Klümpchen bleiben. Nach der Zeit abkühlen und zusammen mit Schokostreuseln in ein luftdichtes Gefäß füllen.

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Man kann es in süßen Gläsern verpacken und dekorieren. Ein tolles Geschenk für Frühstücker und Liebhaber von Selbstgemachtem und es ist kein teures Geschenk. Einen super Effekt erzielt man, wenn man Zutaten so ins Glas gibt, dass man die Schichten erkennt. Sieht jedenfalls hübsch aus ;-)

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Viel Spaß beim Herumexperimentieren! Ich würde mich über weitere Ideen und Anregungen sehr freuen. Was kann man noch alles zusammenwerfen? Schreibt mir :-)

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Mh, gute Frage, oder? ;-) Was hat englisches Shortbread mit Kräutern und Gewürzen zu tun?! Wenn ihr wisst, womit ich das Shortbread aromatisiere, damit der feine buttrige Geschmack noch besser kommt, dann ist der Zusammenhang klar. Es ist Rosenwasser! So wie bei Marzipan, erzeugt Rosenwasser diese fragile, duftige Süße. Und Shortbread lebt ja im Prinzip vom schmelzigen Zergehen auf der Zunge. Dazu darf es weder knusprig noch intensiv schmecken, sondern einfach nur zart und fließend.

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Nun war ich am Wochenende bei einem fantastischen Mädelstreffen und habe dort das Shortbread beigesteuert. Den Damen hat es lecker geschmeckt! Und um allen gerecht zu werden, habe ich auch eine vegane Variante probiert und die Butter mit Alsana Margarine ersetzt. Insgesamt sind es nur 5 Zutaten plus das Rosenwasser – einfacher gehts nicht!

Ihr benötigt:

  • 125 g Butter oder Alsana Margarine (für die vegane Version)
  • 40 g Zucker
  • 25 g Puderzucker
  • 225 g weißes Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Rosenwasser
  • Zucker zum Aufstreuen

Als erstes wird die weiche Butter schön geschmeidig gerührt. Darin den Zucker, den Puderzucker und die Prise Salz vermengen, bis es sehr homogen aussieht. Mit einer Gabel das Mehl erstmal grob unterheben und dann mit den Händen kneten. Zum Schluss wird das Rosenwasser eingeknetet.

Diese Masse wird jetzt auf ein Blech ausgerollt, am besten zwischen zwei Backpapierlagen. Es darf nicht dünn sein, am besten 1 cm hoch. Mit dem Messer kann man schon mal die Form vorschneiden (nur ein wenig anritzen). Mit einer kleinen Gabel müssen dann Löcher in die Stücke gestochen werden, wie auf dem Bild.

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Der Ofen muss auf 160 Grad vorgeheizt werden. Bevor das Blech in den Ofen geht, eine dünne Schicht Zucker über alles geben. Das Ganze wird dann 30 Minuten gebacken. Direkt danach gebe ich nochmals eine dünne Schicht Zucker drauf. Dann auskühlen lassen und kalt die Stücke ganz durchschneiden.

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Der Unterschied zwischen den buttrigen und den veganen Shortbread finde ich riesengroß. Durch die Margarine finde ich, bekommen die Shortbread fast einen herben Geschmack…dieses Feine geht dadurch verloren. Die Butter ist für mich also essentiell darin. Und man sollte keine Kalorien zählen, sondern bei einer schönen Tasse Tee, altmodischem Gedeck und Ambiente sich dem Genuss von besonders butterigen Shortbread hingeben und einfach königlich dabei fühlen.

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Mh…… ich kann euch gar nicht sagen, wie froh ich war, dass mir dieses Dessert wieder eingefallen ist. Vor 4 Jahren aß ich es erstmals in Frankreich, auf Empfehlung einer lieben Kollegin und war schlichtweg begeistert. Begeistert ist eigentlich untertrieben, für mich ist es das beste Dessert ever. Fast besser als ein Kuss…aber nur fast ;-)

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Moelleux au chocolat sind kleine Schokotörtchen mit flüssigem Kern, und sie werden warm gegessen. Ganz tolle Schokobömbchen, richtig lecker und smooth. Der Clou ist eben genau der flüssige Kern, aber wie bekommt man das hin? Ich möchte es euch gern verraten, denn es ist gar nicht so einfach, diesen Punkt abzupassen, an dem der Kern noch flüssig bleibt. Es gibt einen Trick: mit Schokoeiswürfeln! Diesen habe ich bei Chefkoch gefunden, aber seht selbst…

Ihr benötigt für 5 Törtchen:

  • 50 ml Sahne
  • 50 ml Espresso oder starker Kaffee
  • 50 g Schokolade, 70% (man kann auch weiße Schokolade nehmen)
  • 1 EL Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Eigelb
  • 130 g Zucker (habe Rohrohrzucker genommen)
  • 60 g Butter
  • 100 g Schokolade, 70 %
  • 70 g Mehl
  • Puderzucker

Für die Schokoeiswürfel werden Sahne und Espresso mit 1 EL Zucker in einem Topf erwärmt und 50 g Schokolade darin geschmolzen. Ein Eiswürfelbehälter wird mit dieser Masse befüllt und eingefroren. Die Würfel sollten nicht zu klein sein. Ich habe kleine Schokoherzen daraus gemacht.

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Die restliche Schokolade wird zusammen mit der Butter in eine Tasse gegeben und im Wasserbad geschmolzen. Kurz abkühlen lassen. Währenddessen die Eier und das Eigelb mit einem Schneebesen rasch schaumig schlagen, den Zucker dazugeben und weiter schaumig schlagen. Dann die Schoko-Buttermasse unterheben, rühren..zum Schluss das Mehl zufügen und kurz schlagen. Den Teig nun im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen.

5 gefettete und gemehlte Förmchen (ich habe Ragoutfin-Förmchen genommen mit 4 cm Höhe und 8 cm Durchmesser) mit 2/3 Teig befüllen. In die Mitte einen Schokoeiswürfel drücken, nicht zu tief, und mit Teig verschließen.

Die Kuchen werden nun 20 Min. bei 180° gebacken, aus dem Ofen entnommen, nach etwa 10 Minuten vorsichtig aus der Form gelöst und auf Teller gegeben.

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Nun mit Puderzucker bestäuben und warm servieren.

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Der Kern ist flüssig und läuft heraus, wenn man mit einer Gabel die leicht knusprige Außenhülle durchsticht.

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Dazu passt hervorragend Vanilleeis oder Vanillesauce. Wirklich himmlisch!

Wer es nicht aushält, so wie ich, kann natürlich direkt aus dem Förmchen essen… yummy!

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Rose auf Finnisch: Ruusu

Feige war ja schon im letzten Post das Thema. Und da ich grad in Bloggerlaune bin :-) … Die Kombi Feige und Zimt an sich ist ja schon unschlagbar (siehe Gutenmorgenkussdrink), aber dann noch Rose dazu.. das stellte ich mir als sinnliches Geschmackserlebnis vor. Seit längerem wollte ich mal das Apfelkompott mit Rosencreme ausprobieren (aus Hot & Spicy), denn es las sich so orientalisch lecker, duftend und so schön wärmend. Ich wandelte es also etwas ab und nahm Feigen dazu, lies Rosinen weg und würzte es mit Zimt. Leider tat sich noch eine andere Schwierigkeit auf, aber die bekam ich auch gelöst. Vielleicht ist es so sogar besser!

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Ihr benötigt für 3 Personen:

  • 3 säuerliche Äpfel (ich habe Holstein Cox verwendet)
  • 2 Feigen, reif
  • 100 ml Apfelsaft
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 Liter Milch
  • 1/2 Becher Sahne
  • 3 Kardamomkapseln
  • 1/2 Päckchen Puddingpulver (Sahne oder Vanille)
  • 1 EL Zucker
  • 3 EL Rosenwasser
  • evt Mandelblättchen oder gehackte Mandeln

Zunächst solltet ihr das Apfelkompott anfertigen, damit es auskühlen kann. Dazu die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in mittelkleine Stücke schneiden. Die Feige vom Stiel befreien und mit Schale vierteln. Dies alles in einen kleinen weiten Topf geben. Den Apfelsaft, Zucker und Zimt zugeben und aufkochen. Insgesamt sollte das dann etwa 5 Minuten kochen, damit die Früchte nicht zerfallen.

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Für die Creme müsst ihr die Milch und die Sahne in einen hohen Topf geben. Wer es mag, kann 2-3 Kapseln grünen Kardamom zerstoßen und in die Milch geben. Das ganze vorsichtig zum Kochen bringen und dann bei kleiner Flamme auf etwa die Hälfte reduzieren. Dabei immer wieder rühren, damit es nicht anbrennt. Der Vorgang dauert etwa 45 Minuten.

Zum Andicken mischt ihr etwa 1 TL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser und rührt es unter die Sahnecreme zum Andicken. <— Stopp: Genau dieser Schritt ging schief… Die Sauce war immer noch so dünn, dass es wie dickere Milch war. So beschloss ich, etwa 1/2 Päckchen Puddingpulver mit relativ neutralem Geschmack zu nehmen und die Sauce anzudicken, indem ich sie nochmal aufkochte. Das klappte dann auch. Und ich fand, die Farbe der Creme war dann noch etwas appetitlicher.

Die Sauce könnt ihr entweder so warm auf das abgekühlte Apfelfeigenkompott geben oder ebenfalls abkühlen lassen. Ich fand es lecker, wenn es noch so warm ist.

Mh…und es duftete und schmeckte so gut, wie ich es mir vorgestellt hatte. Für Liebhaber: Mandelstückchen oben drauf macht es nochmal richtig rund.

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Das Kompott eignet sich zum so naschen als Alternative zu Kuchen, als Nachtisch oder eben als Soulfood an grauen Herbsttagen. Gold!

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Kardamom auf Türkisch: Kakule tohomu

Soulfood…das ist das erste, was mir in den Kopf kommt, wenn ich an Milchreis denke. Ich glaube, das wird von sehr vielen Leuten genannt, wenn man nach echtem Wohlfühlessen fragt. Es geht auch schnell zuzubereiten. Am schönsten ist es natürlich, wenn man es von einem lieben Menschen gekocht bekommt, wenn es einem nicht gut geht. Aber auch alleine kann man sich so was Gutes tun und sich verwöhnen. Alle Zutaten bekommt man eigentlich ganzjährig, so ist es auch super geeignet, sich bei grauem Üsselwetter aufzumuntern. Ein echter Seelenstreichler!

Heute geht es um diese tollen Gewürze, wobei Kardamom im Vordergrund steht. Er wärmt von innen und ist einfach besonders aromatisch.

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Ihr benötigt für 4 Personen:

für den Milchreis

  • 250 g Basmatireis
  • 1 Liter Milch, 1.5% Fett
  • ca. 50 g Butter
  • Zucker nach Geschmack
  • 8 Kapseln grünen Kardamoms

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  • etwas Muskatnuss

für die Fruchtsoße

  • 40 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 250 ml Multivitamin- oder Orangensaft
  • Saft einer Limette
  • 2 Bananen
  • 1 Mango
  • 2 Kiwis
  • 1 Sternfrucht

 

 

 

 

Als erstes habe ich die Soße hergestellt, damit sie beim Essen nur noch lauwarm ist. Dazu schnibbelt ihr das Obst erstmal klein. Den Zucker lasst ihr in einer gut beschichteten Pfanne schmelzen und leicht karamellisieren (nicht anbrennen lassen). Mit dem Multivitaminsaft ablöschen, dabei den Limettensaft zugeben. Ist bisschen kniffelig, da der Zucker erstmal teilweise wieder hart wird. Wenn man fleißig rührt, löst sich der Zucker wieder auf. Die Früchte zugeben und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Fertig :-) Wie gesagt, wenn die Soße etwas abgekühlt ist, schmeckt sie besser, kalt geht es bestimmt auch.

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Für den Milchreis muss der Reis gut abgespült werden, bis das Wasser klar aus dem Sieb abläuft. Derweil könnt ihr die Milch bereits zum Kochen bringen. Den Reis hineingeben. Von den Kardamomkapseln 6 Stück im Mörser grob zerstoßen und in einem Einmalteebeutel in den Milchreis hängen und mitkochen lassen. Das dauert insgesamt etwa 20 Minuten. Nach Ende der Kochzeit – je nach dem wie ihr die Konsistenz des Milchreises mögt – den Teebeutel entfernen und einen guten Stich Butter unterrühren. Wer mag, kann mit Zucker süßen.

Mir war der Geschmack des Kardamoms etwas zu hintergründig, daher habe ich noch 2 Kapseln geöffnet, die Samen zermahlen und in den Milchreis gerührt. Nachdem ich den Milchreis in eine Schale portioniert habe, habe ich noch frische Muskatnuss darüber gerieben.

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Von der Sternfrucht kann man aus Dekogründen auch etwas aufbewahren, das Auge isst schließlich mit!

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Mh…die Kombi mit der fruchtigen Soße ist wirklich fein. Und schnell geht es auch. Ist eine tolle Alternative zum klassischen Milchreis mit Zucker-Zimt und Erdbeeren. Bon Appetit!

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